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Bibelmuseum in Frankfurt wiedereröffnet

Mit einem neuen Konzept, modernisierten Räumen und neuen Ausstellungsstücken öffnet das Frankfurter Bibelmuseum am Sonntag nach elf Monaten Renovierung wieder für Besucher. Die Bibel wird dort mit moderner Technik und historischen Exponaten lebendig gemacht.
Von PRO

Foto: J. Nathan Matias / flickr

Ein Modell des Jerusalemer Tempels, ein gekonnt in Szene gesetztes Fischerboot wie einst auf dem See Genezareth, seltene Antiquitäten und ein 3D-Film: Das "Erlebnismuseum" Bibelhaus trägt seinen Namen nicht umsonst. Elf Monate war das Haus in der Frankfurter Metzlerstraße für umfassende Renovierungsarbeiten geschlossen, 1,4 Millionen Euro wurden in die Modernisierung des Museums investiert. Eine Million davon wurde von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) beigesteuert, der Rest stammt von einer Gruppe von Förderern, zu denen unter anderen das Bankhaus Metzler, die Stadt Frankfurt am Main, die Flughafen-Stiftung und das hessische Wissenschaftsministerium gehören.

"Unsere Ausstellung will facettenreich den Alltag präsentieren und verbindet ihn mit Zitaten aus dem Neuen Testament und den weiteren Zeugen dieser Zeit", erklärte Jürgen Schefzyk gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Schefzyk, der Leiter des Museums, freut sich besonders über 270 neue Dauerleihgaben aus Israel, die zum Teil aus der Zeit Jesu stammen. So sind beispielsweise Tonkrüge aus Masada, einer Festung nahe des Toten Meeres, zu bestaunen.

Volker Jung, Präsident der EKHN, schätzt am Bibelhaus besonders, dass es "auf unnachahmliche Weise " dazu beitrage, Kirche und christlichen Glauben in der Kultur sichtbar zu machen.

Am Sonntag, den 29. Mai finden ab 14 Uhr stündlich Führungen durch das "Bibelhaus" in der Metzlerstraße 19, 60594 Frankfurt, statt. Ab diesem Tag ist das Museum auch wieder für die die Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Informationen, auch zu Gruppenführungen, gibt es auf der Internetseite des Museums. (pro)

http://www.bibelhaus-frankfurt.de
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