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Berichte aus Haiti: Mit Kindern über Fernsehbilder sprechen

Erschütternde Berichte über die Erdbebenopfer in Haiti sind in diesen Tagen wichtiger Bestandteil des Fernsehprogramms. Wenn furchtbare Bilder ins Wohnzimmer gesendet werden, fragen sich viele Eltern, wie sie ihren Kindern helfen können, damit umzugehen. Die Medieninitiative "Schau hin!" gibt dazu Tipps.
Von PRO

Foto: United Nations Development Programme

"Für Kinder und Jugendliche ist es besonders schlimm, wenn sie das Leid anderer Kinder sehen. Sie sind häufig noch nicht in der Lage, solche Fernsehnachrichten für Erwachsene zu verstehen und einzuordnen – die schrecklichen Bilder ängstigen sie", schreiben die Verantwortlichen von "Schau hin!", einer Initiative, an der sich auch das ZDF beteiligt. Manche Kinder würden aggressiv, andere versteckten sich oder bekämen Schwierigkeiten beim Einschlafen. "Als Faustregel gilt daher, Kinder unter zehn Jahre sollten keine Nachrichten für Erwachsene anschauen", teilte die Initiative mit.

Kinder fragten sich auch, wie es zu dem Erdbeben kommen konnte und wie den Menschen jetzt geholfen wird. Es sei wichtig, über die Ängste zu sprechen und den Kindern zu helfen, die Ereignisse zu verarbeiten. Darüber hinaus könnten Eltern ihre Kinder dazu anregen, ihre Ängste in einem Bild oder mit einer Geschichte auszudrücken. "Manchen Kindern hilft es, wenn sie selbst etwas tun können, beispielsweise indem sie etwas von ihrem Taschengeld spenden."

"Schau hin! Was Deine Kinder machen" ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone sowie der Programmzeitschrift "TV Spielfilm". Die Initiative informiert Eltern über die Angebote moderner Medien, wie Fernsehen, Internet, Mobilfunk und Computerspiele, und gibt Hilfestellung, für den kindgerechten Umgang mit Medien. (pro)
http://www.schau-hin.info
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