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Benny Hinn: Ja, ich will … noch einmal

Nach seiner vielbeachteten und öffentlich diskutierten Scheidung hat sich der amerikanische Prediger Benny Hinn wieder mit seiner Frau Suzanne versöhnt. Im März möchten die beiden es noch einmal versuchen und sich erneut das Ja-Wort geben. Dies ist das Ergebnis eines jahrelangen Versöhnungsprozesses.
Von PRO

Foto: Rodolfo Macias / Wikipedia

„Ich möchte, dass Euch diese gute Nachricht erreicht, weil Jesus etwas Großes und Wunderbares in unserem Leben bewirkt hat. Sowohl bei jedem Einzelnen von uns als gemeinsam“, sagte Hinn in einer offiziellen Stellungnahme: „Wir sind verliebter und glücklicher denn je. Wir dürfen wissen, dass Gott diese Veränderung bewirkt hat. Ihm und Jesus gilt all unsere Ehre und unser Gebet.“

Nächster Schritt in die richtige Richtung

Das Paar hatte erstmals vor 30 Jahren geheiratet. Vor drei Jahren hatte Suzanne  wegen unüberbrückbarer Differenzen die Scheidung eingereicht. Am 3. März wollen sich die beiden ein zweites Mal trauen. Die Zeremonie soll der bekannte Pfingstprediger Jack Hayford abhalten. „Wir blicken erwartungsfroh in die Zukunft. Das gemeinsame Eheversprechen ist der nächste Schritt, um den Rest des Lebens miteinander zu verbringen“, meldet das Online-Portal CBN News. Hinn dankte den Menschen für alle Gebete in der Vergangenheit, die das Paar wieder an den jetzigen Punkt gebracht hätten.

Der amerikanische Prediger ist bekannt durch seine Großevangelisationen und seine Fernsehsendungen. Vor zwei Jahren geriet Hinn in die Schlagzeilen, als ihn der christliche Verlag Strang Communications auf Schadenersatz verklagte: Durch sein „unmoralisches Verhalten“ verkauften sich seine Bücher schlechter, lautete die Begründung. Durch den Imageverlust würden weniger Bücher verkauft und dem Verlag sei ein Schaden von 250.000 Dollar entstanden.

Nichts Unmoralisches

Das Boulevardblatt „National Enquirer“ hatte Hinn eine Affäre mit der in den USA bekannten Fernsehpredigerin Paula White vorgeworfen. Die Beteiligten hatten dies immer dementiert. Benny Hinn räumte wenig später ein, es hätte sich eine „Freundschaft“ zwischen ihm und White entwickelt, während er noch verheiratet gewesen sei. „Es war aber nichts Unmoralisches“, sagte Hinn im August 2010 bei einer Evangelisation in Kalifornien. (pro)

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