Bekehrter Influencer will jetzt den Islam ausprobieren

30 Tage lang hat der New Yorker Influencer Brian Guan so gelebt, als würde er an Gott glauben. Noch vor Ablauf der Frist bekehrte er sich. Nun will er den Islam ausprobieren.
Von Martin Schlorke
Brian Guan

Der New Yorker Influencer Brian Guan landete Anfang August einen viralen Hit. Er wollte 30 Tage lang so tun, als wäre er Christ und als würde es Gott geben – obwohl er nicht gläubig war. Sein Ziel damals: herausfinden, ob er glücklicher ist, wenn er wie ein Christ lebt.

Jeden Tag veröffentlichte er ein Video, in dem er seine Follower an dem Selbstversuch teilhaben ließ. Er betete täglich, besuchte regelmäßig Gottesdienste und versuchte, Nächstenliebe praktisch zu leben.

Doch an Tag 20 nahm das Experiment eine für ihn unerwartete Wendung. Denn in dem Video zu Tag 20 gestand er, dass er dieses Experiment bereits mehrere Wochen vorher begonnen hatte, sich aber erst seit 20 Tagen dabei filmte. Mit Tränen in den Augen sagt er schließlich: „Ich habe genug davon, vorzugeben, ich sei Christ. Das ist echt. Jesus Christus ist echt. Jesus Christus ist mein Herr und Erlöser.“

Den 30-tägigen Versuch führte Guan dennoch weiter. Allerdings nicht mehr mit dem Motto „Vortäuschen, Gott existiert“, sondern „Glauben, Gott existiert“.

Ausgang des Experiments offen

Am Dienstag kündigte Guan an, ein neues Experiment zu starten. Er wolle nun den Islam ausprobieren. In seinem Alltag als Christ hätten sich Nachlässigkeiten eingeschlichen. So habe er zwar Jesus als seinen Retter erkannt, aber dennoch falle es ihm unter anderem schwer, regelmäßig zu beten. Der Islam, mit seinen fünf täglichen Gebetszeiten, könne ihm diese Routine geben, erzählt er.

Aus Sicht von Guan, der weiterhin betont, Christ zu sein, gibt es zwei mögliche Ausgänge dieses neuen Experiments. Entweder, es stärke seinen Glauben an Jesus, oder er stelle fest, dass der Islam besser zu ihm passe. Auch bei diesem Versuch nimmt er seine mittlerweile rund 220.000 Follower mit.

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Ihre Nachricht an die Redaktion

Sie haben Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen? Dann schreiben Sie gerne eine Nachricht direkt an die PRO-Redaktion.

Unabhängigen christlichen Journalismus häufiger bei Google sehen

PRO bei Google bevorzugen

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen