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Bedford-Strohm zum „Integrator des Jahres“ gekürt

Das Handelsblatt hat den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zum „Integrator des Jahres“ gewählt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier lobt in seiner Laudatio vor allem Bedford-Strohms Qualität, sich gesellschaftlich einzumischen.
Von PRO
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„Integrator des Jahres“: Heinrich Bedford-Strohm

Foto: pro

„Integrator des Jahres“: Heinrich Bedford-Strohm

Das Handelsblatt hat in seiner aktuellen Ausgabe die Menschen des Jahres 2016 gewählt. Als „Integrator des Jahres“ zeichnete sie den Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, aus. Die virtuelle Laudatio auf den Ratsvorsitzenden hielt im Heft Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

„Dass der bayerische Landesbischof zum 500. Reformationsjubiläum an der Spitze der evangelischen Kirche steht, ist gute Fügung, und ich bin froh, meine Kirche so vertreten zu wissen“, schreibt Steinmeier. Der Außenminister würdigte Bedford-Strohm als „herausragenden Sozialethiker und öffentlichen Theologen“. Der Ratsvorsitzende sei einer, der über seinen Glauben so spreche, dass man ihm gerne zuhöre.

„Evangelische Kirche soll sich mehr einmischen“

Für Steinmeier steht Bedford-Strohm für die ur-reformatorische Botschaft: Der Mensch müsse sich nicht durch sein Werk das Seelenheil erarbeiten, weil Gott für ihn sorge. „Diese Freiheit ist aber kein Freibrief für das Nichtstun oder Wegschauen,“ schreibt Steinmeier. Sie fordere zur Verantwortung und zur Einmischung heraus. „Ich habe schon oft von meiner evangelischen Kirche gefordert, dass sie sich mehr einmischen solle“, findet der Außenminister, der im kommenden Februar zur Bundespräsidentenwahl antreten wird. Bedford-Strohm tue genau dies. Die „mutigen“ Worte des Ratsvorsitzenden stimmten Steinmeier trotz der vielen Krisen, die es derzeit auf der Welt gebe, hoffnungsfroh.

In der Handelsblatt-Sonderausgabe, die am Freitag erschienen ist, wählte eine Jury die Persönlichkeiten des Jahres. Zu den „Autokraten des Jahres“ bestimmt die Wirtschaftszeitung den designierten US-Präsidenten Donald Trump, den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Ansonsten konzentrierten sich die Kategorien vor allem auf Unternehmer und Manager. (pro)

Von: mm

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