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Augen öffnen für ein Leben ohne Allah

Muhammed Bilal Shah hat ein Video gedreht, in dem er Allah als Kinderschänder bezeichnet. In seiner pakistanischen Heimat muss der Atheist um sein Leben fürchten. In einem deutschen Flüchtlingsheim fühlt er sich auch nicht sicher.
Von PRO
Missstände und Widersprüche im Koran und Islam hat ein atheistischer Pakistani aufgedeckt. Er muss den Tod fürchten, selbst in einem hessischen Flüchtlingsheim

Foto: pro

Missstände und Widersprüche im Koran und Islam hat ein atheistischer Pakistani aufgedeckt. Er muss den Tod fürchten, selbst in einem hessischen Flüchtlingsheim
Muhammad Bilal Shah (Name geändert) hat mit seiner Religion gebrochen. Er wurde nach eigenem Ermessen bereits als Atheist geboren, „aber wurde wie jeder Mensch als Muslim erzogen“, berichtet er in dem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Der junge Mann liest Bücher der Atheisten Richard Dawkins und Sam Harris, informiert sich in Internetforen über den Atheismus. Den Menschen in seinem Umfeld will er die Augen öffnen für ein Leben ohne Allah. Er dreht ein 16+minütiges Video, in dem er den Propheten Mohammed einen Kinderschänder nennt.

Drohte Erfurter Islamwissenschaftler mit dem Tod?

Das Video taucht ohne Shahs Zustimmung auf der Seite der mächtigen Studentenorganisation der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami auf. Den jungen Mann bringt das in Bedrängnis: Die Schmähung des Propheten führt in Pakistan zur Todesstrafe. Sowohl bei der Frage, wie genau das Video an die Öffentlichkeit kam, als auch beim weiteren Fortgang der Geschichte, gibt es unterschiedliche Aussagen. Shah behauptet laut FAZ, dass er bei der Veröffentlichung des Videos auf einer Studienreise in Erfurt gewesen sei und ihm ein in Erfurt lehrender Islamwissenschaftler mit dem Tode gedroht habe, der Professor bestreitet dies. Heute ist Shah in einer Flüchtlingsunterkunft in Hessen untergetaucht. Aus Angst davor, von seinen muslimischen Mitbewohnern als Ungläubiger identifiziert zu werden, täuscht er regelmäßige Gebete vor.

Unterstützung vom Humanistischen Verband

Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) unterstützt Shah in seinen Bemühungen. Der Verband will es ihm ermöglichen, in eine Stadt zu ziehen, wo er studieren, arbeiten und sich zu erkennen geben kann. Der HVD bemängelt, dass verfolgte Atheisten weniger Unterstützung erfahren als verfolgte Christen. Shah selbst hat regelmäßigen Kontakt zu Mutter und Schwester. Der Vater lehnt jegliche Kommunikation ab. Er meint, es sei in Ordnung, Menschen zu töten, die vom Glauben abfallen. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/politik/detailansicht/aktuell/bericht-islamophobie-behindert-gleichstellung-92162/
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/asyl-bedrohter-christ-kann-bleiben-92044/
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