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Atheist Maher verteidigt Christen

Der US-Komiker Bill Maher hat in der amerikanischen Talkshow Charlie Rose eine Lanze für Christen gebrochen. Dabei ist Maher selbst überzeugter Atheist.
Von PRO
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Der bekennende Atheist Bill Maher hat sich in einer amerikanischen Fernseh-Show schützend vor Christen gestellt
Der bekennende Atheist Bill Maher hat sich in einer amerikanischen Fernseh-Show schützend vor Christen gestellt
Maher glaubt zwar nicht an Gott, aber dem Christentum scheint er doch etwas abgewinnen zu können. Zumindest hält er es für friedfertiger als den Islam: In der Talk-Sendung Charlie Rose sagte er, dass die meisten Christen nicht der Meinung seien, wer dem Christentum den Rücken kehrt, sollte dafür getötet werden. Christen behandelten Frauen auch nicht als Bürger zweiter Klasse. Ebenso glaubten sie nicht, dass getötet werden müsse, wer ein Bild von Jesus Christus zeichnet. Dies sei unter Muslimen anders. Maher verwies auf eine Umfrage in Ägypten, nach der 82 Prozent der Befragten eine Steinigung als angemessene Bestrafung für außerehelichen Geschlechtsverkehr befürworten. 80 Prozent hielten zudem die Todesstrafe für angemessen bei Menschen, die vom Islam abfielen. Dann schob der Komiker nach, dass es „naiv und falsch“ sei zu behaupten, der Islam sei wie andere Religionen. Es erschrecke ihn, dass sich Amerikaner nur über die Enthauptungen seitens des IS empörten, jedoch nicht über Enthauptungen in Saudi-Arabien, „denn sie sind unsere guten Freunde, weil sie Öl haben.“ Maher sagte weiterhin, die arabischen Staaten stünden auf zwei Seiten: „Sie bekämpfen den IS und sie sind für ihn.“

Obama: IS ist „nicht islamisch“

Würden im Vatikan Menschen geköpft, würde es einen viel größeren Aufschrei geben, als wenn Muslime andere Menschen hinrichten. Wenn Muslime verrückte Sachen täten oder dächten, werde darüber nicht besonders viel gesprochen. Dabei habe der Koran „auf jeder Buchseite schreckliche Inhalte, die zeigen, wie Ungläubige behandelt werden sollen“, sagte Maher. Maher wies mit seinen Statements Äußerungen des amerikanischen Politkers Howard Dean zurück, der betont hatte, dass eine große Zahl von Muslimen nicht so seien wie der IS. Wie das Online-Magazin Christian Post weiter berichtete, hat Präsident Barak Obama den IS am Mittwoch als „nicht islamisch“ bezeichnet. „Keine Religion billigt es, Unschuldige zu töten.“ Obama machte deutlich, dass IS eine Terrororganisation sei, die kein anderes Ziel kenne, als alles „niederzumetzeln, was ihr im Wege steht“. Die meisten ihrer Opfer seien Muslime.

Maher hat auch Christentum im Programm

Um das Christentum ging es Anfang des Jahres auch in Mahers eigener Show. Dort sprach er mit dem Gründer der „Christlichen Koalition“, Ralph Reed, darüber, warum Jesus auf die Welt kommen musste und sich unter anderem zur Steinigung von Ehebrecherinnen äußerte. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/der-dschihadist-von-nebenan-88432/
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