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ARD-Film mit Devid Striesow als Martin Luther

Die Dreharbeiten für „Katharina Luther“ haben diese Woche begonnen. Der Film erzählt zum Lutherjahr 2017 die Geschichte der Katharina von Bora: entlaufene Nonne, erfolgreiche Geschäftsfrau, kluge Ehefrau des Reformators und Mutter der gemeinsamen sechs Kinder, die selbst in die Geschichte einging.
Von PRO
Karoline Schuch als Katharina von Bora, Devid Striesow als Martin Luther in einem ARD-Film, der für das Jahr 2017 produziert wird

Foto: MDR/Steffen Junghans

Karoline Schuch als Katharina von Bora, Devid Striesow als Martin Luther in einem ARD-Film, der für das Jahr 2017 produziert wird
Der ARD-Film mit dem Arbeitstitel „Katharina Luther“ beleuchtet das Leben der Ehefrau von Martin Luther, Katharina von Bora. Unter der Regie von Julia von Heinz („Hannas Reise“, „Ich bin dann mal weg“) stehen die Hauptdarsteller Karoline Schuch (als Katharina von Bora) und Devid Striesow (als Martin Luther) sowie Ludwig Trepte (als Philipp Melanchthon), Martin Ontropp (als Lucas Cranach), Claudia Messner (als Barbara Cranach) und Mala Emde (als Ave von Schönfeld) vor der Kamera. Das Drehbuch schrieb Christian Schnalke („Die Himmelsleiter“). Seit Donnerstag und bis voraussichtlich 19. Juli 2016 laufen die Dreharbeiten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern. Der Schauspieler Devid Striesow erhielt im vergangenen Jahr zusammen mit dem Regisseur Thomas Berger den christlichen Medienpreis „Goldener Kompass“ des Christlichen Medienverbundes KEP. Anlass war der ARD-Film „Der Prediger“, in dem ein verurteilter Mörder in der Haft zu Gott findet und Theologie studieren will. Striesow ist zudem im Spielfilm „Ich bin dann mal weg“ als Hape Kerkeling zu sehen.

Die Frau an der Seite Luthers

Zum Inhalt von „Katharina Luther“ teilt die ARD mit: Als Kind wurde Katharina von Bora im Kloster Nimbschen (Sachsen) abgegeben. Mit Anfang 20 kommt sie durch die Schriften Martin Luthers, die dort heimlich kursieren, mit einer völlig neuen Gedankenwelt in Berührung. Sie beschäftigt die Frage: Wenn Luther Recht hat und das Verhältnis des Menschen zu Gott allein von Gott bestimmt wird, und nicht von den guten Werken der Gläubigen abhängt, was hält sie dann noch hinter den Klostermauern? Von Bora wagt den Schritt ins Ungewisse und flieht mit einigen ihrer Mitschwestern auf der Suche nach einem neuen Leben. Als die junge Frau ohne rechtliche Stellung, ohne Einkommen und von ihrer Familie verstoßen, im Hause von Lucas Cranach in Wittenberg unterkommt, begegnet sie dort Martin Luther persönlich. Katharina erlebt ihn nicht als Kämpfer, sondern verletzlich, krank, voller Zweifel und bis zur Erschöpfung arbeitswütig. Sie verliebt sich in den mit dem Kirchenbann belegten und von seiner Mission beseelten Reformator. Als seine Ehefrau beginnt sie ein neues Leben, entwickelt sich zur angesehenen Wirtschafterin, zur gleichberechtigten Gesprächspartnerin Luthers und Mutter ihrer gemeinsamen Kinder. Doch mit dem frühen Tod ihrer Tochter fallen sie und Luther in eine tiefe Trauer, in der alte Ängste und Zweifel die Eheleute einholen und voneinander abschotten. Erst als Katharina neuen Lebensmut gewinnt, findet sie zurück in ihr Leben. Der Film ist eine Produktion der EIKON Süd mit Cross Media und Conradfilm in Koproduktion mit dem federführenden MDR, der ARD Degeto, dem BR und dem SWR für Das Erste. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und der FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) fördern die Produktion.„Katharina Luther“ wird auf dem Sendeplatz des „FilmMittwoch“ im Ersten 2017 zu sehen sein. (pro)
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