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Anstößige Wahrheit: Glaube in der Öffentlichkeit

Eine Kirche, an der man sich nicht mehr reibt, muss sich fragen, was sie falsch gemacht hat. Das Ideal-bild des Bischofs, Pfarrers und des Christen ist nicht der populäre Bürgermeister-Typ, sondern der verpönte Störenfried des bequemen Konsenses und der moralischen Abstumpfung.
Von PRO

Foto: iStockPhoto

Ausgerechnet das 20. Jahrhundert, das mit dem Anspruch von Humanismus, Menschenrechten und Demokratie angetreten war, brachte aber ideologische Bewegungen hervor, die die Glaubensfreiheit teilweise bis vollständig abschafften und die umfangreichsten Christenverfolgungen seit Neros und Diokletians Zeiten organisierten. Zigtausende Christen verschwanden in Gulags und KZ’s, wurden misshandelt und ermordet, Millionen andere drangsaliert und diskriminiert.
Auch noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts beziffert „Kirche in Not“ die Zahl der wegen ihres Glaubens ums Leben gebrachten Christen auf rund 170.000 pro Jahr. Im Schnitt werde alle drei Minuten irgendwo auf der Erde ein Christ aufgrund seines religiösen Bekenntnisses ermordet. 80 Prozent aller aus religiösen Gründen Verfolgten sind Christen. Die Landkarte der Unterdrückung und Verfolgung umfasst über 40 Staaten, darunter die aufstrebende Weltmacht China und die größte Demokratie der Welt, Indien. Islamischer Fundamentalismus und Terrorismus bedrückt nicht nur Christen in islamischen Ländern, sondern zeigt Wirkung bis in unseren Alltag hinein. Die Meinungs- und Pressefreiheit wird durch Islamisten bedroht; Moslems, die zum Christentum konvertieren wollen oder eine Liebesheirat einer Sippenverkuppelung vorziehen, begeben sich in Lebensgefahr.

Islamkritische Publizisten, berichtete zum Beispiel der Orientalist Hans-Peter Raddatz 2006 beim Bußtagsgespräch des „Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg“, werden mit dem Tode bedroht. Otto Schily habe ihm einmal gestanden, dass er als Bundesinnenminister wegen politischer Rücksichten „keine freie Hand hatte, im erforderlichen Umfang gegen den Islamismus vorzugehen“. Im Finanzsektor sei „das Volumen islamischer Portfolios so angewachsen, dass Banken Angst haben, die dynamisch wachsende muslimische Kundschaft zu verprellen“. Faktisch sei damit ein „Erpressungspotential“ entstanden, welches etwa zur Gründung oder Unterstützung von Stiftungen oder zu pro-islamischen Stellungnahmen bewege. Sogar in Teilen der Kirchen gibt es Tendenzen zu einer „Selbstislamisierung“, wo etwa die christliche Wahrheit als „unbrauchbar für den Dialog mit dem Islam“ bezeichnet wird oder ein evangelischer Bischof sinngemäß erklärt: „Ich muss erst Muslim sein, um Christ werden zu können“.

Doch auch unabhängig vom Islam gibt es in den Demokratien des Westens mit ihrer rechtlich garantierten Religionsfreiheit subtile Formen des Kampfes gegen Christen und Kirche. Schon 1996 wies auch Joseph Kardinal Ratzinger auf die neue Gefahr hin, „dass sich sozusagen eine Art von moderner Weltanschauung herausbildet, die das Chris-tentum (…) als eine intolerante und mit der Modernität nicht zu vereinbarende antiquierte Angelegenheit ansieht und es damit unter Druck setzt“. Auf die Frage von Peter Seewald, ob dies schon Christenverfolgung sei, antwortete der heutige Ponitfex: „Es wäre Unsinn, diesen Ausdruck hier anzuwenden. Aber es gibt sehr wohl Lebensbereiche – und gar nicht wenige –, in denen heute bereits wieder Mut dazu gehört, sich als Christ zu bekennen. Vor allem wächst die Gefahr angepasster Christentümer, die dann als menschenfreundliche Weisen des Christseins von der Gesellschaft freudig aufgegriffen und dem vorgeblichen Fundamentalismus derer gegenübergestellt werden, die so stromlinienförmig nicht sein mögen. Die Gefahr einer Meinungsdiktatur wächst, und wer nicht mithält, wird ausgegrenzt, so dass auch gute Leute nicht mehr wagen, sich zu solchen Nonkonformisten zu bekennen. Eine etwaige künftige antichristliche Diktatur würde vermutlich viel subtiler sein als das, was wir bisher kannten. Sie wird scheinbar religionsfreundlich sein, aber unter der Bedingung, dass ihre Verhaltens- und Denkmuster nicht angetastet werden.“

Auch andere Beobachter, etwa der französische Politologe René Remond, erkennen in Europa eine Tendenz, dass „Christen zunehmend aus dem öffentlichen Leben gedrängt“ und christliche Grundsätze, wie etwa das „Recht auf Leben von Anfang an“, zwar rechtlich garantiert, „de facto aber außer Kraft gesetzt“ werden. Der frühere britische Premierminister Tony Blair warnt vor einem „aggressiven Säkularismus“. In einem Zeitungsinterview vom März 2009 sagte der 55-jährige Katholik, er hoffe, dass Berichte über Einschränkungen der Religionsfreiheit im öffentlichen Dienst nur einzelne Ausnahmen oder das Ergebnis „absurder“ Entscheidungen seien. Blair bezog sich dabei auf die zeitweilige Suspendierung einer Gemeindeschwester, die mit Patienten gebetet hatte, und einer Schulsekretärin, die entlassen werden soll, weil sie um geistlichen Beistand bat, als ihre Tochter beschimpft wurde, nachdem sie auf dem Spielplatz über die Hölle gesprochen hatte.

Christophobie in Europa?

Generell besteht in unserer Gesellschaft noch kein feindseliges, sondern ein ambivalentes Verhältnis zu Glaube und Kirche, wobei die Wertschätzung noch überwiegt. So empfanden noch vor wenigen Jahren in einer Allensbach-Umfrage 60 Prozent der Bevölkerung das Wort „christlich“ als „sympathisch“. Eine Befragung des Allensbacher „Elite-Panels“ ergab, dass drei Viertel der deutschen Führungskräfte in Wirtschaft, Politik und Verwaltung der Meinung zustimmen: „Wenn in einer Gesellschaft die religiösen Bindungen schwächer werden, gehen auch wichtige Werte und Maßstäbe verloren“; nur 22 Prozent glaubten dies nicht. Jeweils klare Mehrheiten aller Deutschen befürworteten die Berufung auf Gott in der Präambel des Grundgesetzes, christliche Symbole in öffentlichen Räumen und insbesondere den Religionsunterricht an staatlichen Schulen; selbst die Mehrheit der Konfessionslosen  äußerte keine Einwände gegen den schulischen Religionsunterricht.

Auch kirchliche Beiträge zur Sozialarbeit, Krankenfürsorge, Entwicklungshilfe und internationalen Verständigung finden breite Anerkennung. Bezeichnenderweise gelang es den Initiatoren der atheistischen Bus-Werbekampagne („Es gibt wahrscheinliche keinen Gott. Also hör auf dir Sorgen zu machen und genieß dein Leben.“) in keiner deutschen Großstadt, ihre glaubensfeindliche Aktion zu verwirklichen.

Nur der direkten Einmischung in die Tagespolitik steht eine Mehrheit kritisch gegenüber: „Die Kirchen sollen sich um den christlichen Glauben kümmern und sich aus der Politik heraushalten“, meint eine Zweidrittelmehrheit, eine Dreiviertelmehrheit lehnt kirchliche Ratschläge für Wirtschaft und Unternehmen ab. Bei einer Umfrage für den „Spiegel“ bekundeten dagegen 64 Prozent der Deutschen, dass ihnen die Kirchen „als moralische Instanz“ wichtig seien. Der Pfarrer liegt unter den am meisten geschätzten Berufen seit Jahren stabil auf Platz zwei hinter dem Arzt.

Deutsche Politiker sind also immer noch gut beraten, sich nicht allzu deutlich in Widerspruch zu einer Institution zu präsentieren, die sonntags mehr Menschen auf die Beine bringt als der Deutsche Fußballbund, die immer noch zwei Drittel der Bevölkerung zu ihrer Mitgliedschaft zählt und nach dem Staat der zweitgrößte Arbeitgeber ist.

Nach einer jahrzehntelangen Erosion der religiösen Bindungen, welche insbesondere die Evangelische Kirche in Deutschland seit 1950 von 43 auf 27 Millionen Mitglieder schrumpfen ließ, aber auch die Gottesdienstbesucherquote der stabileren katholische Kirche von 50 auf 15 Prozent fallen ließ, schien sich in der zweiten Hälfte der 90er Jahre eine gewisse Konsolidierung abzuzeichnen. Der Anteil der Bevölkerung mit ausgeprägtem Interesse an religiösen Fragen stieg zwischen 1995 und 2005 von 24 auf 33 Prozent, derjenige der Desinteressierten sank von 32 auf 24 Prozent.

Der Anteil, der aus den Glaubensüberzeugungen Kraft zieht, hat sich seit der Mitte der neunziger Jahre in der Altersgruppe zwischen 16 und 29 Jahren von 18 auf 26 Prozent erhöht, bei jenen zwischen 30 und 44 Jahren von 27 auf 34 Prozent. Die Erwartung, dass religiöse Bindungen immer schwächer werden, hat sich zurückgebildet, zum Beispiel seit 1995 von 41 auf 28 Prozent in der Altersgruppe unter 30 Jahren. Die Bindungen an die Kirche haben wieder leicht zugenommen, vor allem in der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren“. Insgesamt bekundeten 2006 wieder 42 Prozent (1995 noch 35 Prozent) der Deutschen, sie zögen „persönlich aus dem Glauben Trost und Kraft“. Dennoch: Eine Erhebung des neuesten „Generationen-Barometers“ von Allensbach rüttelt wach: Eine Mehrheit der Deutschen betrachtet die religiöse Erziehung für Kinder als „nicht wichtig“; unter den 16- bis 29-Jährigen, also der nächsten Elterngeneration, halten nur noch 15 Prozent die religiöse Erziehung für „wichtig“.

Kritik: Praxis totalitärer Systeme

Kirche stößt heute also auch auf Ressentiments. Bei der jüngsten Repräsentativumfrage von „Perspektive Deutschland“ erklärten 45 Prozent der Deutschen, der katholischen Kirche nicht zu vertrauen; der evangelischen drückten 24 Prozent das Misstrauen aus. Anstößig sind Themen wie Empfängnisverhütung und Zölibat, Schwangerschaftskonfliktberatung, Haltung zur Sexualität, Rolle der Frau in der Kirche, Abtreibung, Umgang mit Kritikern und Ehescheidung. Stein des Anstoßes ist die Kirche dort, wo sie unbequeme Normen verkündigt, die eine Einschränkung von Freiheiten bedeuten, insbesondere der sexuellen.

58 Prozent der Deutschen unterstützen die Meinung: „Es kann nie völlig klare Maßstäbe über Gut und Böse geben. Was gut und böse ist, hängt immer allein von den gegebenen Umständen ab“. Diese verbreitete „situative Ethik“ steht in unverkennbarer Spannung zum biblischen „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein“. So gerät die Kirche ins Fadenkreuz und unter „Fundamentalismus“-Verdacht. Vor wenigen Jahren wurde auch der jetzige Papst in den ARD-Tagesthemen von Johanna Holzhauer als „fundamentalistischer Kardinal Joseph Ratzinger“ angeprangert. Durch die Piusbrüder-Affäre und des Papstes sinnentstellend wiedergegebene Äußerung zu Kondomen in Afrika wurde dieser Verdacht jetzt außerhalb und innerhalb der Kirche wieder aufgewärmt.

Der Europa-Abgeodnete Daniel Cohn-Bendit („Die Grünen“) warf Benedikt XVI. „fast einen vorsätzlichen Mord“, der frühere französische Premier Alain Juppé sogar „Autismus“ vor. Solche Beschimpfungs-Muster spiegeln die Praxis totalitärer Systeme wider, die sich unliebsamer Kritiker entledigten, indem sie diese als kriminell oder krank hinstellten. Auch Schmähungen deutscher Bischöfe sind schon politikfähig: Joachim Kardinal Meisner wurde von Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der „Grünen“, als „Hassprediger“ beschimpft, Bischof Mixa vom Ministerpäsidenten Kurt Beck (SPD) als „kastrierter Kater“ und von Claudia Roth als „durchgeknallter, spalterischer Oberfundi“, dessen Reden sie an Pol Pot, den grausamen kambodschanischen Diktator erinnerten. Während seiner Herrschaft kamen etwa zwei Millionen Kambodschaner ums Leben.

Dass derartige Ausfälle keine allgemeine Empörung und den Rücktritt nach sich ziehen, gibt zu denken. Stattdessen führt es zu „Kopfschütteln und Empörung“ („Spiegel online“ vom 22. April 2005), wenn der christdemokratische Politiker Jürgen Rüttgers in der N24-Talkshow „Studio Friedman“ erklärt, dass nach seiner Überzeugung „unser christliches Menschenbild das Richtige ist und nicht vergleichbar ist mit den anderen Menschenbildern, die es anderswo auf der Welt gibt“.

Dem Anpassungsdruck standhalten

Wodurch ist die Freiheit des christlichen Wahrheits-Zeugnisses – außer durch uns selbst – heute bedroht? Oberflächlich betrachtet leben wir unter dem Schutz des Grundgesetzes, das sich zur „Verantwortung vor Gott“, zur Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit, ungestörten Religionsausübung, zur Meinungsfreiheit, zum Elternrecht und zum Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach, zu den Rechten der Religionsgemeinschaften aus der Weimarer Reichsverfassung bekennt. Wenn sich aber die Normen der einzelnen Menschen verändern, dann verändern sich auch die Gesetze, Sitten und Konventionen unausweichlich. Die sich wandelnde höchstrichterliche Rechtsprechung zur Abtreibung oder zu Schulkreuzen zeigt: Gerichte existieren nicht im gesellschaftlichen Vakuum.

In ihren Normen und Werten orientieren sich Menschen entweder unmittelbar, in Gespräch und Beobachtung, oder durch vermittelte Wahrnehmung dessen, was Medien als Wirklichkeit abbilden. Und da immer weniger Menschen sich – mangels Kontakt zur Gemeinde – ein eigenes Bild von der Kirche machen können, gewinnen die weit überdurchschnittlich konfessionslosen Journalisten als Konstrukteure eines Kirchenbildes aus zweiter Hand eine herausragende Rolle für die öffentliche Meinung über Kirche. Blasphemie und Kirchenschmähung zogen in die Programme ein, und die religiöse Lebensrealität spiegelt sich dort – bis auf kirchliche Massenereignisse – nur unterproportional wider.

Bedrohungen christlicher Freiheit gehen insofern heute meist nicht mehr vom Staat aus, sondern kommen aus der Gesellschaft. „Deutsche Bischöfe fürchten nicht den Bundeskanzler, sondern den Fernsehjournalisten“, brachte es der Staatsrechtler und Philosoph  Josef Isensee es auf den Punkt. In Umfragen hat sich diese Berufsgruppe denn auch als überdurchschnittlich ungläubig und kirchenfern gezeigt.

Die Kraft, subtile oder handfeste soziale Sanktionen hinzunehmen, muss in erster Linie aus einem lebendigen Glauben kommen. Ein selbstsäkularisiertes, in der Diesseitigkeit allerlei „Engagements“ sich verlierendes Christentum wird die Kraft zum Glaubenszeugnis, zumal im Ernstfall, nicht haben. Hier scheint es in unseren Kirchen einigen Korrekturbedarf zu geben.

Der Glaube ist nach Erkenntnissen der empirischen Sozialforschung in hohem Maße ein gruppendynamischer Prozess. Mehr „Vernetzung“ unter Gleichgesinnten ist damit angesagt, mehr ermutigender Zuspruch für gelungene Artikel, Interviews oder Leserbriefe, mehr kontaktfördernde Sichtbarkeit des Christentums in der Öffentlichkeit, sei es durch den Fisch oder das Kreuz auf der Heckklappe des Autos, sei es durch ein um den Hals getragenes oder am Haus angebrachtes religiöses Symbol.

Echte christliche Toleranz verzichtet nicht darauf, den Andersgläubigen oder moralisch Andersdenkenden mit den Wahrheiten des eigenen Glaubens bekannt zu machen, manchmal vielleicht auch zu konfrontieren, respektiert dabei zugleich des anderen Freiheit und manipuliert nicht. Sie gründet auf der Achtung vor der gottgegebenen Würde der Person und ihrem Gewissen, auf der Einsicht in die eigene Unzulänglichkeit und Irrtumsfähigkeit, auf der Wertschätzung des friedvollen Umgangs miteinander und nicht zuletzt auf der Liebe zu einer Wahrheit, die in Freiheit gefunden werden will.

Der Autor, Dr. Andreas Püttmann, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Paris. Nach freier Mitarbeit beim WDR-Hörfunk ging er 1989 als Redakteur zum „Rheinischen Merkur“. Seit August 1993 ist Püttmann Referent bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin bei Bonn.

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