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Anhaltischer Kirchenpräsident kritisiert Streit um Rundfunkgebühren

Der anhaltische Kirchenpräsident Joachim Liebig hat den Streit um die Erhöhung der Rundfunkgebühren in Sachsen-Anhalt deutlich kritisiert. Liebig, der auch Vorsitzender des Evangelischen Presseverbandes Mitteldeutschland ist, warnte in einem am Sonntag veröffentlichten Podcast der Mitteldeutschen Medientage davor, beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk inhaltliche Fragen mit Finanzfragen zu verknüpfen.
Von PRO
Der anhaltische Kirchenpräsident Joachim Liebig hat den Streit um die Erhöhung der Rundfunkgebühren in Sachsen-Anhalt deutlich kritisiert.

Foto: Johannes Killyen

Der anhaltische Kirchenpräsident Joachim Liebig hat den Streit um die Erhöhung der Rundfunkgebühren in Sachsen-Anhalt deutlich kritisiert.

Dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk politisch infrage gestellt werde und es einigen nicht passe, was die Sender machen, sei nicht neu, sagte Liebig. Aber die Vermischung mit der Finanzierung sehe der Medienverband als „außerordentlich schwierig an“. Denn damit werde der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner überragenden Bedeutung für Deutschland sehr grundhaft angefragt. „Dagegen wenden wir uns als Evangelischer Medienverband sehr deutlich.“ Die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags von monatlich 86 Cent auf 18,36 Euro pro Haushalt sei nach vielen Jahren Beitragsstabilität schon wegen des Inflationsausgleichs angemessen. Die unter anderem von der sachsen-anhaltischen CDU geforderten Strukturveränderungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern würden schon lange intern diskutiert. „Ich wüsste nicht, dass sich da externe Kräfte noch einmischen müssten“, sagte Liebig: „Das kriegt der Rundfunk schon selber hin.“

Von: epd

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