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Amy Grant veröffentlicht Soundtrack ihres Lebens

Sie ist eine der größten Berühmtheiten der christlichen Popmusik. Nach über zehn Jahren bringt die amerikanische Sängerin Amy Grant am Dienstag ihr neues Album „How Mercy Looks From Here“ (Wie Gnade von hier aussieht) heraus. Sie sagt, die CD sei eine Art Soundtrack ihres Lebens: „Jedes einzelne Lied basiert auf einer wahren Geschichte.“
Von PRO

Foto: Amy Grant

„In allem Guten und Schlechten des Lebens kann man Gnade erfahren“, sagt Grant. Das Titellied „How Mercy Looks From Here“ soll genau das zeigen. Darin beschreibt Grant persönliche Erlebnisse aus einer Woche im Mai 2010: Eine große Flut zerstörte viele Wohnhäuser in ihrer Heimatstadt Nashville. Ein guter Freund, mit dem sie jahrelang Musik gemacht hatte, nahm sich das Leben. Er wurde in der Woche beerdigt. „Unsere älteste Tochter Jenny feierte neben unserem Haus ihre Hochzeit mit dem Mann, den sie schon seit ihrer Kindheit liebte. Das war fantastisch. Diese Woche war wie ein Pendel, das vor und zurück schwang zwischen Freude und Leid. Diese Gedankengänge verpackte ich dann in ein Lied“, berichtet die Musikerin.

In den elf Liedern geht es um Menschen, Beziehungen und Wertschätzung. „Dinge, die von Bedeutung sind“, sagt Grant. Das neue Album unterscheide sich durch mehr Reife von seinen Vorgängern. „Zu jeder Zeit beinhalteten meine Lieder, was mir besonders wichtig war. Dieses Album hat jedoch seine ganz eigene und einzigartige Kraft, die ich persönlich als sehr ermutigend empfinde.“

„Gottes Liebe fordert keine Leistungen“

Die Ballade „Don‘t Try So Hard“ singt sie für sich selbst. Die sechsfache Grammy-Gewinnerin will sich daran erinnern, „dass – im Gegensatz zu allem anderen in diesem Leben, was unsere Akzeptanz von herausragenden Leistungen abhängig macht – die Liebe Gottes überhaupt keine Leistungen erfordert.“ Dies vergäßen wir so schnell.

Die Sängerin, die in den 1990er Jahren mit „Baby, Baby“ auch in den Top Ten der deutschen Media Control-Charts vertreten war, und ihr Mann Vince Gill haben eine Patchworkfamilie mit insgesamt fünf Kindern. Im Lied „Golden“ verfasst sie poetisch die Botschaft der Liebe für ihre Kinder. „Als Mutter erwachsener Kinder glaube ich, das Wichtigste, was ich ihnen vermitteln kann, ist, ihnen zu versichern, dass die Wege, die sie einschlagen, und die Entscheidungen, die sie treffen, keinen Einfluss auf meine Liebe zu ihnen haben. Sich bewusst zu sein, dass man geliebt ist, verleiht Kraft. Und so ist dieses Lied also für sie.“

„How Mercy Looks From Here“ ist ein Popalbum mit Country-Einflüssen. Die Musikerin Carole King begleitet Grant bei der Upbeat-Nummer „Our Time Is Now“, James Taylor singt mit ihr die Ballade „Don‘t Try So Hard“. Außerdem sind Größen wie Vince Gill und Sheryl Crow auf dem Album zu hören. Die CD bietet zwar keine großen Überraschungen, aber einprägsame Melodien und inspirierende Texte. (pro)

Amy Grant: „How Mercy Looks From Here“
Gerth Medien
18,99 Euro

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