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Altes neu aus dem Hause Frey

Aus Tiefgang und Einfachheit der Liturgie schöpfen und damit die Freiheit modernen Lobpreises bereichern – in einem gelungenen Brückenschlag zu den Wurzeln des traditionellen Gottesdienstes haben Andrea Adams-Frey und Albert Frey ein neues Album aufgenommen.
Von PRO

Foto: Gerth Medien

"Im Namen des Vaters" nennt das musikalische Ehepaar das Projekt in Anlehnung an die Worte, die weltweit Gottesdienste einleiten. Albert Frey ist durch seine katholischen Wurzeln mit traditionellen Formen der Kirche aufgewachsen. Andrea ist "liturgisch nicht vorbelastet" und liebt die Freiheit des Lobpreises. Ihre neue CD veröffentlichen sie mit der Hoffnung, in Gottesdiensten und persönlichen Gebetszeiten den Zugang zu Gott zu erleichtern.

Liturgische Texte wurden schon vor Jahrhunderten aus Bibelpassagen zusammengefügt und inspirierten zahlreiche Komponisten zum Schreiben musikalischer Werke. Für Albert ist Glauben in seiner Essenz einfach verstehbar und damit zugleich tief und kraftvoll. Kaum etwas drückt diese Eigenschaften für ihn besser aus als Liturgie. Mit Musik, die einfach genug ist, um im Gottesdienst Anwendung zu finden, bringen die beiden Schätze zeitloser Gebete zu neuem Glanz.

Um dem Anspruch der Idee zu genügen, die Lieder atmosphärisch und emotional zu gestalten, wurde die Musik mit Arrangements für Akustikinstrumente – mit hörbarem Schwerpunkt auf klassische Gitarren-, Klavier und Streicherklänge – aufgenommen. Das Lied "Heilig Herr Gott Zebaoth" beruht auf dem Text des liturgischen "Sanctus". Zart beginnend, schwillt es in einem fortwährenden Crescendo an, um im nächsten Moment wieder in flüsterndem Piano zu hauchen. Eine fast epische, auf über sechs Minuten Länge arrangierte und emotional ergreifende Interpretation.

Die Reihenfolge der Stücke lehnt an den Ablauf eines Gottesdienstes an. Vom Eröffnungs- und Titellied "Im Namen des Vaters" über Gloria ("Ehre"), Vaterunser ("Offener Himmel") und Abendmahl ("Siehst du das Lamm", "Bruder der Armen") bis hin zum Segen ("Vater segne uns") und der Bitte um den Heiligen Geist ("Atem Gottes") wurde jeder Teil der klassischen Liturgie in freyschem Stil vertont. Die Instrumentation verleiht den zeitlosen Texten frischen Wind und setzt Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Unter den 16 Titeln finden sich sowohl neue als auch neu vertonte bekannte Songs der Künstler.

"Musik von der Herrlichkeit Gottes und der Zerbrechlichkeit der Menschen" nennt das Ehepaar den gespannten Bogen zwischen Lobpreis und Seelsorge. Die Lieder sind dank gewollt eingängiger Melodien zum Zuhören wie Mitsingen genauso geeignet. (pro)

Andrea Adams-Frey und Albert Frey: "Im Namen des Vaters", Gerth Medien
17,99 Euro

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