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Allianz will Machtmissbrauch in Gemeinden verhindern

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) will künftig gegen Machtmissbrauch in christlichen Gemeinden vorgehen. Dazu hat sie „Clearingbeauftragte“ berufen, die auch Manipulation oder „geistlichen Missbrauch“ aufdecken.
Von PRO
Der DEA-Vorsitzdende Michael Diener richtet in Zusammenarbeit mit Experten eine Beratungsstelle für Missbrauchsfragen ein

Foto: pro

Der DEA-Vorsitzdende Michael Diener richtet in Zusammenarbeit mit Experten eine Beratungsstelle für Missbrauchsfragen ein
Die ehrenamtlich tätigen Beauftragten seien erfahrene Fachleute aus den Bereichen Seelsorge- und Therapiearbeit und Weltanschauungsfragen, teilte die Deutsche Evangelische Allianz am Montag mit. Sie könnten bei Beschwerden von Betroffenen direkt angesprochen werden und seien zu Vertraulichkeit verpflichtet. Dritte würden nur nach Absprache in die Gespräche miteinbezogen. Künftig sollen so Fälle von Machtmissbrauch, Manipulation oder geistlichem Missbrauch schneller aufgeklärt werden. Der DEA-Vorsitzende Michael Diener sagte nach einem ersten Treffen mit den ehrenamtlichen Clearingbeauftragten: „Die berufenen Beauftragten werden alles ihnen mögliche unternehmen, dass Missstände aufgedeckt, aufgearbeitet, beseitigt und für die Zukunft so gut als möglich ausgeschlossen werden.“ (pro)
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