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Allianz fordert verstärkten Schutz von Christen in Flüchtlingsheimen

Die Deutsche Evangelische Allianz fordert einen größeren Schutz von Christen und Jesiden in Flüchtlingsunterkünften. Mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Thomas de Maizière und die 16 Innenminister der Bundesländer hat sie diesem Wunsch Nachdruck verliehen.
Von PRO
Setzt sich für Sicherheit von Christen in Flüchtlingsheimen ein: Wolfgang Baake

Foto: pro

Setzt sich für Sicherheit von Christen in Flüchtlingsheimen ein: Wolfgang Baake
Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) setzt sich beim Bundesinnenministerium für einen verstärkten Schutz von Christen und Jesiden vor radikalen Muslimen in Flüchtlingsunterkünften ein. Die zuständigen Stellen sollten den Gläubigen einen größeren Schutz vor Übergriffen, Verfolgung und Vergewaltigungen bieten. Das fordert der Beauftragte der DEA am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake. In einem Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière und die Innenminister der Länder schreibt Baake: „Die Christen, die aufgrund ihres Glaubens ihre Heimatländer verlassen mussten und nun in Deutschland sind, erleben hier wieder Verfolgung auf schrecklichste Weise.“ Er fordert die Innenminister auf, die Sicherheitsbehörden anzuweisen, „sich dem Schicksal der Christen in den Flüchtlingsheimen viel stärker als bisher anzunehmen“. Baake fordert zudem von der Politik, dass die Täter festgenommen und verurteilt werden.

„Schlag ins Gesicht der Christen“

Baake weist in seinem Schreiben auf die vielfältigen Medienberichte hin, die bereits seit Juli vergangenen Jahres auf diese Übergriffe aufmerksam gemacht haben. Der Vertreter der Allianz nannte es einen „Schlag ins Gesicht der Christen“, die in Deutschland Zuflucht suchen, erneut nicht vor „An- und Übergriffen“ geschützt zu werden. Die Vorstöße gegen Christen und Jesiden seien auch für Christen aus Kirchen, christlichen Werken und Verbänden sowie Privatorganisationen ernüchternd, die sich seit vielen Wochen und Monaten für ihre Glaubensgeschwister engagierten. (pro)
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