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Allianz: Christen in Syrien schützen

Die Weltweite Evangelische Allianz hat im Vorfeld der Syrien-Friedenskonferenz zum Schutz der christlichen Minderheit im Bürgerkriegsland aufgerufen. Verterter von rund 40 Staaten sind zu den Gesprächen in die Schweiz gereist.
Von PRO
Christen in Syrien leiden besonders unter dem anhaltenden Bürgerkrieg, mahnen die Kirchen

Foto: Johannes Gerloff, Israelnetz

Christen in Syrien leiden besonders unter dem anhaltenden Bürgerkrieg, mahnen die Kirchen
„Sie sind starken Bedrohungen ausgesetzt und wir rufen zum Schutz dieser Minderheiten auf“, erklärte der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz, Geoff Tunnicliff, am Dienstag in einem Interview mit der Christian Post. Pastoren und Gemeindeleiter müssten in Syrien um ihr Leben fürchten. Tunnicliff rief die US-Regierung und andere Staatsführungen deshalb dazu auf, lokale Organisationen finanziell zu unterstützen. Christen forderte er auf, für ihre Glaubensgeschwister zu beten. „Soweit wir wissen, ist die Oppositionspartei zerstritten“, sagte Tunnicliff weiter. Es gebe Radikale innerhalb dieser Kreise. Umso wichtiger sei es, den Christen in einem Syrien nach Assad einen Platz zu gewährleisten.

Religionsfreiheit schützen

Auch der Ökumenische Rat der Kirchen, in dem christliche Gemeinschaften aus aller Welt vereint sind, hat in dieser Woche seine Sorge über die Lage in Syrien ausgedrückt und zu einem gerechten Frieden aufgerufen. In einer Erklärung, die der Rat den Vereinten Nationen überreichte, fordert er ein Ende von Waffenlieferungen an Syrien, humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in den Nachbarländern und einen Einbezug aller gesellschaftlichen Gruppen in den Friedensprozess. „Die Menschenrechte, die Menschenwürde und die Religionsfreiheit für alle müssen im Einklang mit internationalen Regeln gefördert und geschützt werden“, heißt es in dem Dokument weiter. Am Mittwoch hat die Syrien-Konferenz in Montreux begonnen. An den von den USA und Russland initiierten Gesprächen nehmen unter anderem die syrische Regierung und Opposition teil. Deutschland ist durch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier vertreten. Ziel ist ein Ende des seit Frühjahr 2011 wütenden Bürgerkriegs. Am Freitag beginnen am Sitz der Vereinten Nationen in Genf Verhandlungen über einen Waffenstillstand und die Bildung einer Übergangsregierung. (pro)
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