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Abrechnung mit Scientology

Die Nichte des Scientology-Führers David Miscavige packt aus: Jenna Miscavige Hill war seit Kindestagen in der Sekte, im Jahr 2005 floh sie aus der Glaubensgemeinschaft. In einem neuen Buch kritisiert sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, wie Scientology mit Kindern umgeht.
Von PRO

Foto: nasikabatrachus (flickr, CC-BY 2.0)

Die 29-Jährige spricht von Kinderarbeit, Verhören, Denunziationen und Einschüchterungen. Schon als Sechsjährige habe sie Steine schleppen müssen. „Wir mussten Ketten bilden und gaben die Steine weiter“, zitiert die Zeitung Die Welt aus ihrem Buch „Beyond Belief: My Secret Life Inside Scientology and My Harrowing Escape“ („Kaum zu glauben: Mein geheimes Leben bei Scientology und meine grauenhafte Flucht“).

Scientology hält Hill vor, dass sie Lügen und böse Märchen über die Organisation verbreite, so wie es jeder Abtrünnige tue. Doch die Welt berichtet, dass sich die Geschichten der Aussteiger ähneln: Astra Woodwards, die die Sekte ebenfalls verlassen hat und nun die Selbsthilfe-Webseite exscientologykids.com betreibt, spricht davon, wie sie bereits als Sechsjährige das „Auditing“, die „Therapie“ mittels Befragungstechniken, mitmachen musste.

Bereits Mitte Januar veröffentlichte der amerikanische Journalist Lawrence Wright mit „Going Clear“ ein Enthüllungsbuch zu Scientology. Darin tritt der Drehbuchautor Paul Haggis als Kronzeuge auf. Die Zeitung Die Welt bescheinigt sowohl Haggis als auch Hill Mut, ihre Erfahrungen mit der Sekte nach außen zu tragen. Genauso sei aber auch ihre „Borniertheit“ zu „verachten“. Wie viele Prominente seien sie der Sekte mit „blinder Begeisterung“ gefolgt. (pro)

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