Bewusst für verfolgte Christen und die weltweite Religionsfreiheit beten: dazu lädt der Arbeitskreis „Religionsfreiheit – Menschenrechte – Verfolgte Christen“ (AKREF) der Deutschen Evangelischen Allianz alle Gemeinden, Werke und Verbände ein. Der Gebetstag für verfolgte Christen soll in diesem Jahr am 1. November stattfinden.
Wie die Veranstalter auf ihrer Internetseite mitteilen, freuen sie sich, wenn Christen durch Gebet und Anteilnahme an der Seite der verfolgten Christen stehen und so „die weltweite Einheit der Gemeinde Jesu sichtbar machen“. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen liegt der geografische Schwerpunkt für den Gebetstag 2026 auf Nigeria, Syrien und der Region Zentralasien.
Schwerpunkt liegt auf Nigeria, Syrien und Zentralasien
In Nigeria litten Christen weiterhin unter massiver Gewalt, Terror und Vertreibung. In Syrien stünden die verbliebenen christlichen Gemeinden nach Jahren des Krieges und der Zerstörung sowie nach dem Regimewechsel vor existenziellen Herausforderungen. In Zentralasien erlebten Christen in mehreren Staaten zunehmenden staatlichen Druck, Überwachung und Einschränkungen religiöser Freiheit.
Mit dem Gebetstag gehe es darum, die „verfolgten Geschwister zu stärken und uns selbst neu zum glaubwürdigen Dienst in Gebet, Öffentlichkeit und praktischer Solidarität zu ermutigen“. Für den Gebetstag stellt die Deutsche Evangelische Allianz diverses Material und Predigtentwürfe zur Verfügung.