Graham-Tochter soll Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit werden

Cissie Graham Lynch, die Tochter des Evangelisten Franklin Graham, soll Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit werden. Zumindest wenn es nach Donald Trump geht. Der Senat muss noch zustimmen.
Von Anna Lutz

US-Präsident Donald Trump hat Cissie Graham Lynch als Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit nominiert. Lynch ist die Tochter des Pastors, Evangelisten und „Samaritan’s Purse“-Präsidenten Franklin Graham. Sollte der Senat zustimmen, wird sie die USA künftig in Belangen der Religionsfreiheit international vertreten. 

Sie wäre dann auch Mitglied der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit. Lynch folgt auf den Anwalt Rashad Hussain, der noch durch Präsident Joe Biden nominiert wurde. Seit 2025 ist das Amt vakant und wird interimsmäßig durch Isaac Six ausgefüllt, der sich auch unabhängig vom Amt international für Religionsfreiheit einsetzt.

Außerdem: Barron, Brunson, Grogan

Graham Lynch gilt als Trump-nah, ebenso wie ihr Vater. So war sie bereits Teil eines Beratungsgremiums in Glaubensfragen in Trumps erster Amtszeit. Zum 250. Geburtstag der USA sprach sie zuletzt im Mai bei einer Gebetsveranstaltung des Weißen Hauses in Washington.

Sie selbst teilte nach Bekanntwerden der Nominierung mit: „Sollte ich gewählt werden, dann beten Sie bitte dafür, dass ich mit Expertise in diesem Amt dienen werde und das Beste aus jeder Gelegenheit herausholen kann, um unser wertvollstes und grundlegendstes Recht, die Freiheit der Religion, zu schützen – ein Recht, ohne das viel zu viele Menschen rund um die Welt leben.“ Franklin Graham erklärte, er könne nicht stolzer auf seine Tochter sein.

Die Kommission soll außerdem der katholische Bischof Robert Barron aus Minnesota verstärken. Auch er wurde von Trump nominiert und ist unter anderem publizistisch tätig. Außerdem benannte Trump den evangelikalen und einst in der Türkei inhaftierten Pastor Andrew Brunson und den Politikberater Joe Grogan. Grund für die Nominierungen ist das Ende der Amtszeiten anderer Mitglieder. Die Mitglieder der Kommission werden vom Präsidenten sowie vom Kongress und dort von beiden Parteien benannt. 

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Ihre Nachricht an die Redaktion

Sie haben Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen? Dann schreiben Sie gerne eine Nachricht direkt an die PRO-Redaktion.

Unabhängigen christlichen Journalismus häufiger bei Google sehen

PRO bei Google bevorzugen

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen