Dorothea Schupelius, Vize-Politikchefin bei „Welt TV“, hat in einem Gespräch mit Redaktionskollegen beklagt, dass in Deutschland zu wenig über Gewalt gegen Christen gesprochen wird. In der Sendung „Meine Welt – Meine Meinung“ führte Schupelius unter anderem ein von Christen betriebenes Café in Leipzig an, das wegen Übergriffen schließen musste.
26 Mal sei das Café von „Linksextremisten angegriffen worden“, rechnet Schupelius vor. Betrieben werde das Café von einer Gemeinde, die zu einer christlichen Freikirche gehöre. Gemeindemitglieder und Besucher des Cafés würden als „Fundamentalisten“ beschimpft, das Gebäude mit „Hassparolen beschmiert“, die „Scheibe wurde eingeschlagen mit 78 Hammerschlägen“. Am Heiligen Abend 2025 sei „literweise Buttersäure“ in dem Café verspritzt worden. Am Ende hätten die Betreiber wegen der Beseitigung der Schäden mit 160.000 Euro Schulden dagestanden.
„Christentum gehört zu Deutschland“
„Was mich daran so aufregt, ist, dass darüber auch wieder so wenig gesprochen wurde“, beklagt Schupelius und zitiert den Pastor der Gemeinde: „Ich wünsche mir, dass antichristliche Hassverbrechen die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie andere Gewalttaten.“ Schupelius: „Ich wünsche mir das an diesem Morgen auch.“ Gewalt gegen Christen nehme in Deutschland rasant zu. Das sei nicht hinnehmbar. „Diese Intoleranz gibt es aus dem linksextremen Milieu, die gibt es aber auch aus dem islamistisch geprägten Milieu“, erklärte die „Welt-TV“-Politik-Chefin.
Die Journalistin führt in dem Kollegengespräch unter anderem noch ein Beispiel aus Regensburg an. Dort sei ein Mann in einem Asylbewerberheim angegriffen worden, weil er eine Kreuzkette getragen habe. Schupelius nennt eine Reihe von Übergriffen auf Christen und christliche Symbole und erklärt dann: „Darüber wird so wenig gesprochen. Ich finde aber, darüber sollte gesprochen werden, denn das Christentum gehört zu Deutschland.“
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