Die Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) sucht Projekte, die „beispielhaft für die Kirche von morgen stehen, Mut machen und andere zur Nachahmung inspirieren“. Bewerben können sich Gemeinden mit ihren Projekten bis zum 20. September 2026. Es winkt ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro.
In der Pressemitteilung zur Ausschreibung heißt es, dass die Projekte Menschen bewegen, neue Perspektiven eröffnen und zeigen sollen, wie Glaube heute lebendig wirken kann. Um dies zu würdigen, hat die AMD die „Kairos“-Auszeichnung 2026 ins Leben gerufen.
Der Begriff „Kairos“ stehe für den besonderen Moment, in dem etwas Neues beginnt. Eine unabhängige Jury sichtet die Bewerbungen und wählt anschließend drei Preisträger aus. Die Preise werden im Rahmen der EKD-Synode vom 8. bis 11. November 2026 in Würzburg verliehen. Schirmherr der Auszeichnung ist der stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende und sächsische Landesbischof Tobias Bilz.
Gemeinden können sich unter kairos26.de bewerben. Dort finden sich auch die Vorraussetzungen, die zu erfüllen sind. Bewerben können sich evangelische Initiativen mit Sitz in Deutschland oder auch ökumenische Initiativen, wenn ein evangelischer Partner beteiligt ist. Die Veranstalter wollen den erfolgreichen Projekten eine Bühne geben und andere zur Nachahmung animieren.