Donald Trump kann es nicht lassen. Der amerikanische Präsident hat nachgelegt und erneut ein KI-Bild mit religiösem Bezug veröffentlicht, das dieses Mal einer seiner Anhänger generiert hat. Es zeigt ihn gemeinsam mit Jesus, der darauf den Präsidenten umarmt.
— Irish for Trump (@Dkelly4congress) April 12, 2026
Das Bild hat Trump in einem eigenen Post auf seiner Plattform „Truth Social“ geteilt und um den Text ergänzt: „Den linksradikalen Verrückten gefällt das vielleicht nicht, aber ich finde es ziemlich schön.“ Damit geht Trump in seiner digitalen Auseinandersetzung mit dem Oberhaupt der Katholischen Kirche in die nächste Runde.
Ein bereits von ihm veröffentlichtes Bild, das ihn als Erlöser zeigt, wurde unterdessen entfernt. In diesem Zusammenhang hatte er den Papst für dessen Äußerungen zum Iran-Krieg heftig kritisiert. Trump hatte sogar behauptet, dass Leo XIV. ohne ihn als Präsidenten nicht Papst geworden wäre.
„Werde den Krieg weiter kritisieren“
Auslöser für die ganze Debatte war das Friedensgebet von Papst Leo XIV. letzten Samstag, in dem dieser das Ende aller Kriege gefordert hatte. Ohne Namen zu nennen, sprach er von „Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden“. Der Papst hatte Drohungen Trumps gegen den Iran bereits als „wirklich inakzeptabel“ verurteilt.
Leo selbst befindet sich gerade auf einer Afrikareise. In einer Stellungnahme machte er deutlich, dass die Welt heute die Botschaft hören müsse, dass Menschen trotz ihrer unterschiedlichen Glaubensrichtungen friedlich zusammenleben könnten. Auf die jüngsten Attacken Trumps ging er dabei nicht direkt ein. Am Montag hatte er gegenüber der Nachrichtenagentur „Reuters“ betont, dass er keine Angst vor der amerikanischen Regierung habe und den Krieg weiter kritisieren werde.