Emma Weiß: Mit Glauben zur Olympiade

Die Aerials-Athletin Emma Weiß geht mit ihrem Glauben an Gott in ihre zweiten Olympischen Winterspiele. Trotz finanzieller Hürden sieht sie ihre sportliche Bühne als Möglichkeit, christliche Werte zu leben und weiterzugeben.
Von Norbert Schäfer
Aerials-Athlet

Die Ski-Akrobatin Emma Weiß startet bei den Olympischen Spielen in der Disziplin Aerials. Dabei setzt die 26-jährige Deutsche nicht nur auf sportliche Leistung, sondern auch auf ihren Glauben an Gott.

Medienberichten zufolge hatte die Ski-Akrobatin vor zwei Jahren ein persönliches Erlebnis: „Eine Gottesbegegnung an Pfingsten“. Seitdem ist Weiß „für Gott unterwegs“. Nach eigenem Bekunden nutzt die Ski-Akrobatin ihren Sport als „Bühne, um von ihm erzählen zu dürfen, weil ich seine Liebe und seine Gnade spüren durfte, die einfach nicht von dieser Welt ist.“

Finanziell muss sich Weiß weitgehend selbst organisieren: Sie kümmert sich eigenen Angaben zufolge eigenständig um Sponsoren, Reisen und Training, da die Unterstützung durch Sporthilfe nur einen Bruchteil der nötigen Kosten decke.

In Peking war Weiß 2022 in der Qualifikation ausgeschieden. Im Gesamtweltcup ihrer Disziplin liegt sie derzeit auf Platz 13.

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