„Gottes Wort der Versöhnung verändert Leben“

Gott will sich durch Jesus Christus mit den Menschen versöhnen. Diese Botschaft zu verkündigen habe für Christen die oberste Priorität. Das betonte die Theologin Mihamm Kim-Rauchholz zum 50-jährigen Jubiläum der Christlichen Medieninitiative pro.
Von Jonathan Steinert
Mihamm Kim-Rauchholz

Mit einem Festgottesdienst hat die Christliche Medieninitiative pro am Sonntag in Leinfelden-Echterdingen ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert – in unmittelbarer Nähe zum einstigen Gründungsort. Unter dem Motto „Worte mit Wirkung“ sprach die Theologin Mihamm Kim-Rauchholz darüber, dass die Botschaft von der Versöhnung Gottes mit den Menschen der Kern der christlichen Verkündigung sei. Dabei bezog sie sich auf Verse aus dem 2. Korintherbrief von Paulus.

„Jesus als Mensch gewordenes Wort Gottes ist das wirkungsmächtigste Wort, das jemals in die Menschheitsgeschichte gesprochen wurde“, betonte die langjährige Professorin für Neues Testament an der Internationalen Theologischen Hochschule Liebenzell in ihrer Predigt.

Jede Minute prasselten Botschaften, Werbung und Posts auf Menschen ein. „So viele davon sind so belanglos, desorientierend und leer“; sie hinterließen keine Spuren oder nur solche, die nirgendwohin führten. Das Wort von der Versöhnung sei jedoch eines, „dessen Wirkung das Leben vieler Menschen für immer verändert hat“. Nachfolger von Jesus seien beauftragt, mit ihren Worten und ihrem Leben weiterzugeben, dass Gott die Menschen durch Jesus Christus um Versöhnung mit sich bittet.

Es sei bemerkenswert und im Christentum einzigartig, dass der Wunsch nach Versöhnung von Gott selbst ausgeht, auch wenn unüberwindbare Schuld die Menschen von ihm trenne. Grund dafür sei seine große Liebe zu seinen Geschöpfen. Das sei ein Wesenszug des biblischen Gottes. Gott habe seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt, um durch seinen Tod am Kreuz die Versöhnung zu ermöglichen. „Wer Christus hat, hat Gott für sich“, sagte Kim-Rauchholz. Wer Christus nicht hat, habe „vielleicht alles andere, aber das führt einen immer wieder zu einem selbst, einem Feind Gottes“.

Die Botschaft von der Versöhnung zu verkündigen, habe für Christen die oberste Priorität. Das sei die Grundlage für ihren Auftrag in der Welt – und auch der Christlichen Medieninitiative pro.

Die Christliche Medieninitiative pro die auch PRO herausgibt, wurde 1975 als „Konferenz evangelikaler Publizisten“ gegründet mit dem Ziel, das Evangelium in den Medien zu fördern. Am Jubiläumswochenende zeichnete der Verein mehrere Medienpersönlichkeiten mit seinem Preis „Goldener Kompass“ aus, darunter die Olympiasiegerin im Kugelstoßen Yemisi Ogunleye.

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Ihre Nachricht an die Redaktion

Sie haben Fragen, Kritik, Lob oder Anregungen? Dann schreiben Sie gerne eine Nachricht direkt an die PRO-Redaktion.

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen