Eltern in Deutschland haben laut einer Studie Probleme mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Eltern in Deutschland haben laut einer Studie Probleme mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Stellenwert von Familie sinkt

Nur die Hälfte der Eltern in Deutschland hält die Republik für familienfreundlich. Das hat eine neue Studie ergeben. Besonders arbeitende Väter und Mütter beklagen eine schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Umfrage „Junge Familien 2017" ergab: Nur die Hälfte der Väter und Mütter hält Deutschland für ein familienfreundliches Land. Knapp 90 Prozent wünschen sich ein besseres Bildungsangebot für ihren Nachwuchs. Rund 70 Prozent bemängeln, der Stellenwert der Familie sei in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Für die Untersuchung ließ die Krankenkasse Pronova BKK im März 1.000 Deutsche mit mindestens einem Kind unter zehn Jahren online befragen.

Wenig Familienfreundlichkeit auf der Arbeit

Demnach findet etwas über ein Drittel aller Eltern, Arbeitsleben und Kindererziehung seien leicht miteinander zu vereinbaren. Der Wert hat sich in den vergangenen zwei Jahren verschlechtert. Seit 2015 fiel er von 41 auf 36 Prozent. Weniger als die Hälfte der Eltern gab an, sich im Notfall auf familienfreundliches Verhalten der Kollegen verlassen oder die Arbeitszeiten variabel einteilen zu können. Auch hier sind die Umfragewerte seit 2015 gefallen.

Etwas über ein Drittel alle arbeitenden Eltern kann Teilzeitregelungen nutzen, etwas weniger als zuvor. Home-Office-Möglichkeiten hat knapp ein Fünftel, hier ist der Wert leicht gestiegen. Ein Viertel der Eltern gab an, Einfluss auf die eigenen Dienstpläne im Unternehmen nehmen zu können. Jeder sechste Befragte sagte, keinerlei Entgegenkommen des Arbeitgebers erfahren zu haben. (pro)

Von: al

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