Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat keine Angst vor dem Sterben

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat keine Angst vor dem Sterben

Jimmy Carter glaubt an ein Leben nach dem Tod

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter blickt mit Gelassenheit auf den Tod. Bei einem Gottesdienst in seiner Heimatstadt sprach er über seinen Glauben.

Ex-US-Präsident Jimmy Carter hat keine Angst vor dem Tod. Bei dem 95-Jährigen Jimmy Carter war bereits vor Jahren Krebs diagnostiziert worden. „Ich habe Gott nicht darum gebeten, mich am Leben zu lassen. Ich bat Gott, mir eine angemessene Einstellung zum Tod zu geben. Und ich stellte fest, dass ich mit dem Tod ganz und gar im Reinen war“, sagte Carter bei einem Gottesdienst in seiner Heimatstadt Plains im Bundesstaat Georgia vor Gläubigen. Die Kirche Maranatha Baptist Church veröffentlichte ein Video der Rede auf Facebook. Erst vor zwei Wochen war der älteste noch lebende Präsident der USA in seinem Haus gestürzt und hatte dabei einen als minderschwer bezeichneten Beckenbruch erlitten.

Als junger Mensch habe er noch gezweifelt: „Ich war ein Wissenschaftler, habe Kernphysik studiert“, erzählte Carter. „Ich war nicht ganz davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod geben würde, weil man wissenschaftlich nicht beweisen kann, dass es ein Leben nach dem Tod gibt“, sagte er. Mittlerweile glaube er fest an ein Leben nach dem Tod, sagte Carter. „Es war mir egal, ob ich sterben oder leben würde.“ Außer, dass er seine Familie und Arbeit vermissen würde, ergänzte er lächelnd.

Der Demokrat Carter war von 1977 bis 1981 Präsident der USA. Nach dem Ende seiner Amtszeit setze er sich weltweit für Demokratie, Menschenrechte und friedliche Konfliktlösung ein. Dafür erhielt er 2002 den Friedensnobelpreis.

Von: dpa

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