Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder fordert Sicherheit für irakische Christen in ihrer Heimat
Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder fordert Sicherheit für irakische Christen in ihrer Heimat

Kauder verlangt Sicherheit für Christen und Jesiden

Wenn Christen und Jesiden nach ihrer Vertreibung durch den Islamischen Staat in ihre Dörfer im Irak zurückkehren, müsse ihre Sicherheit garantiert sein. Das fordert der Unionsfraktionschef Volker Kauder von der irakischen Regierung.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat von der irakischen Regierung und den Muslimen im Land Sicherheitsgarantien für Christen und Jesiden verlangt, die nach der Vertreibung der Terrormiliz Islamischer Staat in ihre Dörfer zurückkehren wollen. „Es muss alles getan werden, damit die Menschen, die jetzt in Erbil und anderen kurdischen Regionen leben, wieder in ihre Heimat zurückkehren können“, forderte Kauder am Dienstag vor einer Sitzung der Unionsfraktion in Berlin. „Sonst bahnt sich ein weiteres Drama an.“

Kauder hatte sich zuvor mit Bischöfen christlicher Kirchen aus dem Irak getroffen. Demnächst steht ein ähnliches Gespräch mit Vertretern von Jesiden an. Christen und Jesiden wollten nicht in ihre Dörfer zurückkehren, wenn sie nicht beschützt würden, sagte Kauder.

Die Vertriebenen trauten weder der Regierung in Bagdad noch ihren früheren sunnitischen Nachbarn. Aus diesem Grund müssten Gespräche mit der Regierung in Bagdad wie auch mit den kurdischen Perschmerga über den Schutz der Menschen geführt werden. Sonst würden sich jene ein bis zwei Millionen Menschen, die lange auf eine Rückkehr gewartet hätten, andere Wege suchen. (pro/dpa)

mab/dpa

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