Im ursprünglichen Spiel müssen die Spieler möglichst viel Geld anhäufen, in der Variante des Pastors, die den Namen „Monoholy“ trägt, geht es darum, dass die Spieler ihr Geld verschenken.

Im ursprünglichen Spiel müssen die Spieler möglichst viel Geld anhäufen, in der Variante des Pastors, die den Namen „Monoholy“ trägt, geht es darum, dass die Spieler ihr Geld verschenken.

Niederländischer Pastor entwickelt christliche Monopoly-Version

Ein niederländischer Pastor ist unter die Spiele-Entwickler gegangen. Marien Kollenstaart hat eine christliche Version des Klassikers „Monopoly“ entwickelt. Wer bei seinem „Monoholy“ gewinnen will, muss möglichst viel Geld verschenken.

Der niederländische Pastor Marien Kollenstaart hat eine christliche Variante des Klassikers „Monopoly“ erfunden. Im ursprünglichen Spiel müssen die Spieler möglichst viel Geld anhäufen. In der Variante des Pastors, die den Namen „Monoholy“ trägt, geht es darum, dass die Spieler ihr Geld verschenken.

Über die Erfindung des Theologen berichtet unter anderem die niederländische Zeitung Algemeen Dagblad, aber auch das Nachrichtenportal katholisch.de. Der Pastor spielt selbst sehr gerne mit seiner Familie. Laut Medienberichten hat er die Corona-Krise genutzt, um die Spielidee umzusetzen und seine Ideen zu verfeinern.

Biblisches Vorbild Zachäus

Das Spielprinzip des Pastors aus dem südniederländischen Ort Goudriaan ist einfach. Die Spieler müssen ihren Besitz teilen und ihr Geld ausgeben. Die Straßennamen des Originalspiels hat er durch christliche Werte wie „Glaube, Liebe, und Hoffnung“, „Dankbarkeit“ oder „Vergebung“ ersetzt. Die Einkommenssteuer ist der „Zehnte des Gehalts“.

In der ersten Runde müssen die Spieler Geld verdienen und christliche Werte sammeln. In der zweiten Runde geht es darum, das erspielte Geld so schnell wie möglich loszuwerden. Wer auf den Werten eines anderen Spielers landet, bekommt Geld von ihm ausbezahlt. Der Pastor möchte verdeutlichen, dass das Teilen der Werte bereichernd ist.

Biblisches Vorbild ist für ihn der Zöllner Zachäus, der Buße tat und die Hälfte seines Geldes den Armen spendete. Das Spiel soll die Menschen ins Nachdenken bringen und ihnen klar machen, dass Teilen bereichernd sein kann. Er wünscht sich, dass auch Jugendgruppen das Spiel spielen, um über diese Themen und den Glauben ins Gespräch zu kommen.

Mit Paulus auf Missionsreise gehen

Der Theologe freut sich zudem über Verbesserungsvorschläge. Erste Reaktionen zum Spiel seien laut Medienberichten positiv ausgefallen. Der Pastor hatte in den vergangenen Jahren schon ein biblische Version von Bingo und des Spiels „Goose Board“ herausgebracht. Das neue Brettspiel ist nicht im Laden erhältlich. Wer es haben möchte, kann es kostenlos per Mail bei dem Pfarrer anfordern unter der E-Mail-Adresse marienkollenstaart@hotmail.com, um es sich dann zuhause auszudrucken.

Für die Zukunft hat der Theologe schon die nächste Idee. Er möchte ein Spiel entwickeln, das Paulus auf seinen Missionsreisen begleitet.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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