Wenn bis zum 6. Februar auf der Plattform Kickstarter 100.000 Dollar zusammenkommen, wird das Computerspiel zu Abraham produziert
Wenn bis zum 6. Februar auf der Plattform Kickstarter 100.000 Dollar zusammenkommen, wird das Computerspiel zu Abraham produziert

Kickstarter-Projekt: Abraham-Computerspiel

Die Geschichte von Abraham selbst miterleben – das soll ein Computer-Rollenspiel ermöglichen, das eine kleine amerikanische Softwareschmiede ins Leben rufen will. Zur Finanzierung des Projektes wollen die Entwickler seit Dienstag auf der Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“ mindestens 100.000 Dollar sammeln.

Wer das Spiel „Bible Chronicles: The Call of Abraham“ spielt, könne die Geschichte der Bibel hautnah miterleben. Das teilen die Entwickler der Firma „Phoenix Interactive Studios“ mit Sitz in Bakersfield, Kalifornien, mit. Der User übernimmt die Charaktere eines männlichen Begleiters Abrahams. „Hunderte Spielcharaktere, altertümliche Städte und Stunden von Spielspaß“ versprechen die Programmierer.

Das Projekt wird nur dann umgesetzt, wenn mindestens 100.000 US-Dollar auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zusammenkommen. Seit Dienstag, den 7. Januar, läuft die Phase, in der jeder Interessierte Geld spenden kann. Nur wenn bis zum 6. Februar 100.000 Dollar gesammelt wurden, wird das Projekt umgesetzt. In einem dreiminütigen Video auf Kickstarter.com bekommt man einen ersten Eindruck von dem Spiel. Außerdem kommen die beiden Gründer zu Wort und sprechen über ihre Motivation, das biblische Spiel zu entwickeln. Wenn die Finanzierung über Kickstarter funktioniert, soll „Bible Chronicles: The Call of Abraham“ zum Erntedankfest 2014 erhältlich sein.

Die Entwickler kündigen an, das Spiel werde für Christen inspirierend und erbauend sein. „Wir halten die Bibel für etwas absolut Heiliges“, erklären sie. Darum achte man sehr auf Authentizität und habe vier Pastoren an Bord geholt, die Rat geben und auf die richtige historische Umsetzung der Spielfiguren und der Geschichte achten.

Der Spieler lerne dabei ganz nebenbei viel über das biblische Israel und die benachbarten Kulturen der damaligen Zeit. Es soll wenig Gewalt geben, auch wenn es im Alten Testament oft gewaltsam zugehe.

„Aber selbst wenn der Spieler einen Wolf töten muss, der ein Schaf Abrahams angreift, geht es doch immer um die gerechte Sache, und man kann auch nur Dinge tun, die ehrenhaft sind. Und wenn der Spieler eine Handlungsalternative wählt, die ohne Gewalt funktioniert, wird er dafür belohnt.

Einer der zwei Mitbegründer der Spielefirma, Martin Bertram, arbeite bereits seit vielen Jahren in der Computerspielindustrie. Sein Kollege Richard Gaeta habe viel Erfahrung in der Geschäftsführung. Zum Team gehören außerdem 3D-Modellierer, Künstler und weitere Computerspielexperten. (pro)

Von: js

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