Das christliche Medienmagazin

Messe im Lockdown: Hohe Strafen für Gottesdienstbesucher in Sydney

Weil sie trotz Lockdown einen Gottesdienst in Präsenz gefeiert haben, müssen Gottesdienstbesucher und eine Gemeinde in Sydney hohe Geldstrafen zahlen. In Sydney gilt seit acht Wochen ein strenger Lockdown wegen Covid-19.
Von dpa
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email

Foto: Dan Freeman/Unsplash

Sydney ist derzeit wegen eines Lockdowns weitgehend abgeschottet

In einem Vorort von Sydney hat die Polizei hohe Geldstrafen gegen die Besucher eines Gottesdienstes verhängt, weil sie durch die Versammlung gegen die geltenden Corona-Maßnahmen verstoßen haben. 30 Gläubige müssten je 1000 australische Dollar (610 Euro) zahlen, zudem sei die Kirche selbst mit einem Bußgeld von 5.000 australischen Dollar (3.000 Euro) belegt worden, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Messe sei am Sonntagabend in Blacktown im Westen von Sydney abgehalten worden. Die Polizei habe einen Hinweis auf einen möglichen illegalen Gottesdienst bekommen und dann in der Kirche 60 Erwachsene und Kinder angetroffen.

Im Großraum Sydney gilt wegen steigender Viruszahlen seit acht Wochen ein strenger Lockdown, der erst kürzlich bis Ende September verlängert worden war. Die Menschen dürfen nur noch unter bestimmten Bedingungen ihre Häuser verlassen. Zudem sind nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Der Bundesstaat New South Wales, in dem Sydney liegt, verzeichnete am Montag bereits den dritten Tag in Folge mehr als 800 Neuinfektionen.

Erst am Wochenende hatten Tausende Menschen in verschiedenen Landesteilen Australiens gegen die strengen Einschränkungen demonstriert. Dabei kam es auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Das 25 Millionen Einwohner zählende Land lebt seit März 2020 weitgehend abgeschottet und hatte die Pandemie über einen langen Zeitraum mit strikten Maßnahmen erfolgreich bekämpft. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante und einer schleppenden Impfkampagne häufen sich nun aber die Fälle.

Schreiben Sie einen Kommentar

Eine Antwort

  1. Es ist ganzschön krass, wie schnell in manchen Ländern sogar der Gottesdienst verboten wird. Hört sich an, wie eine Vorstufe zu den Regeln zu Daniels Zeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell