Angela Merkel erklärte, man dürfe nicht zulassen, dass die Medien als Lügenpresse betitelt werden (Archivbild)

Angela Merkel erklärte, man dürfe nicht zulassen, dass die Medien als Lügenpresse betitelt werden (Archivbild)

Zeitschriftenverleger ehren Merkel mit Preis

Für die „Führung in einem turbulenten Europa“ ausgezeichnet: Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hat Kanzlerin Angela Merkel gewürdigt. Im Fokus der Ehrung stand ihre politische Gesamtleistung sowie ihr Einsatz für die Pressefreiheit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) für ihre bisherige politische Gesamtleistung geehrt worden. Der Verband verlieh Merkel die „Goldene Victoria“ am Montagabend in Berlin für „die erfolgreiche Bewältigung der Finanzkrise“ sowie die „Führung in einem turbulenten Europa“. Seit mehr als zehn Jahren ehren die Zeitschriftenverleger unter anderem den Einsatz für die Zivilgesellschaft. Merkel mache sich für die Pressefreiheit stark, hieß es bei der Vorstellung.

Die Kanzlerin sprach sich in einem kurzen Dankeswort dafür aus, die Grundwerte der Demokratie stets und immer wieder zu verteidigen. Und dazu gehöre auch die Pressefreiheit. Man dürfe nicht zulassen, dass Journalisten bedroht und die Medien als Lügenpresse beschimpft werden.

Jordanien als Vorbild für Europa

In ihrer Laudatio nannte die Königin von Jordanien, Rania Al Abdullah, Merkel unter anderem eine Kämpferin und Brückenbauerin. Sie würdigte ihren Einsatz für Flüchtlinge und wies darauf hin, dass dies Deutschland in der Welt viel Anerkennung gebracht habe.

VDZ-Präsident Rudolf Thiemann zeigte sich erfreut, dass die Monarchin die Laudatio auf die Bundeskanzlerin hielt. „Preisträgerin und Laudatorin machen die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung in diesen herausfordernden Zeiten besonders deutlich. [...] In der Zusage, auf die Bundeskanzlerin zu sprechen, kommen auch die internationale Anerkennung ihrer Leistungen für eine pluralistische Gesellschaft, geprägt von Meinungsfreiheit und freier Presse zum Ausdruck.“

Merkel ihrerseits würdigte die Leistung Jordaniens, das im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl sehr viele Flüchtlinge vor allem aus Syrien, aber auch aus dem Irak aufgenommen habe. Das sollte Europa noch mehr würdigen, sagte die Kanzlerin.

Von: dpa/Martina Blatt

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