Wahlen sollen nicht mehr leicht aus dem Ausland manipuliert werden – dafür will Facebook-Chef Mark Zuckerberg sorgen.

Wahlen sollen nicht mehr leicht aus dem Ausland manipuliert werden – dafür will Facebook-Chef Mark Zuckerberg sorgen.

Facebook verschärft Regeln für Wahlwerbung

Nach den Berichten über ausländische Einflussnahmen auf demokratische Wahlen hat Facebook seine Werberegeln verschärft. Politische Kampagnen darf nur noch schalten, wer in den entsprechenden Ländern lebt.

Der Branchendienst Meedia berichtet, dass Facebook Wahlmanipulationen künftig eindämmen will. In Länden, in denen eine Wahl unmittelbar bevorsteht, darf Wahlwerbung demnach nur noch aus dem Inland betrieben werden. Anzeigen aus dem Ausland dürfen nicht mehr geschaltet werden. Die Regelungen gelten zunächst in Nigeria und der Ukraine, wo in den kommenden Wochen Wahlen stattfinden. Das Unternehmen will sie aber auch zeitnah in Indien und der Europäischen Union einführen.

Laut Meedia plant Facebook in Indien zudem ein Archiv für Wahlwerbung. Die Anzeigen sollen für sieben Jahre gespeichert werden. Das Unternehmen erklärte Medienberichten zufolge, dass es die Maßnahmen zunächst für Länder, in denen Wahlen anstehen, anwenden will. Eine globale Lösung soll folgen.

Von: Anna Lutz

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