Politischer und wirtschaftlicher Druck: YouTube will mehr Inhalte löschen

Politischer und wirtschaftlicher Druck: YouTube will mehr Inhalte löschen

YouTube will härter gegen verbotene Inhalte vorgehen

Googles Videoplattform YouTube will nach massiver Kritik und politischem Druck härter gegen Gewalt und Extremismus vorgehen. Unter anderem werde die Zahl der Personen, die Inhalte prüfen, im kommenden Jahr auf 10.000 erhöht, kündigte YouTube-Chefin Susan Wojcicki am Dienstag an.

Unsere Info-Grafik zeigt, was der Konzern unternehmen will, um Videos einzudämmen, die den Richtlinien widersprechen. Unter anderem will Google verstärkt auf Künstliche Intelligenz setzen, um derartige Videos zu finden. YouTube war in diesem Jahr unter Druck von Werbekunden gekommen, nachdem ihre Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos landeten.

In Deutschland greifen ab Januar die Vorschriften des sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, das ein schnelles Löschen verbotener Inhalte wie Hass und Gewalt vorsieht.

dpa / Jörn Schumacher

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