Papst Franziskus und Martin Scorsese kamen am Mittwoch im Vatikan zusammen
Papst Franziskus und Martin Scorsese kamen am Mittwoch im Vatikan zusammen

Papst empfängt Oscar-Preisträger Martin Scorsese

Papst Franziskus hat den amerikanischen Starregisseur Martin Scorsese im Vatikan empfangen. Der Filmemacher war in Rom, um seinen neuen Film „Silence“ Mitgliedern des Jesuiten-Ordens vorzustellen. In dem Drama geht es um die Verfolgung von Missionspriestern in Japan im 17. Jahrhundert.

Starregisseur Martin Scorsese, der in den 1980er Jahren mit einem „Christus“-Film scharfe Kritik auf sich zog, ist von Papst Franziskus empfangen worden. Der Oscar-Preisträger sei am Mittwoch mit seiner Frau und zwei seiner Töchter in den Apostolischen Palast gekommen, teilte der Vatikan mit. Scorsese war in Rom, um seinen neuen Film „Silence“ Mitgliedern des Jesuiten-Ordens vorzustellen. Das Drama handelt von der Verfolgung jesuitischer Missionspriester in Japan im 17. Jahrhundert. Er soll am 2. März 2017 in Deutschland in den Kinos anlaufen.

Papst Franziskus ist selbst Jesuit. In der 15-minütigen Privataudienz habe er seinen Besuchern erzählt, den Roman „Silence“ aus dem Jahr 1966, auf dem der Film basiert, gelesen zu haben.

Der 74-jährige US-Amerikaner Scorsese ist Sohn sizilianischer Einwanderer und war in seiner Jugend Messdiener. Scorseses Film „Die letzte Versuchung Christi“ (1988) war als „blasphemisch“ kritisiert worden, weil der Filmemacher darin mit einigen Tabus brach: Er zeigte Jesus, der davon träumt, wie er mit Maria Magdalena hätte glücklich werden können. Konservative Christen hatten damals zum Boykott des Films aufgerufen. (pro/dpa)

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