Friedhelm Loh wünscht sich mehr christliche Werte-Orientierung in der Gesellschaft
Friedhelm Loh wünscht sich mehr christliche Werte-Orientierung in der Gesellschaft

„Auf christliche Werte besinnen“

Der Unternehmer Friedhelm Loh wünscht sich, dass christliche Werte mehr Gewicht in der Gesellschaft bekommen. Mit einer neuen Stiftung will er zu einem Sinneswandel beitragen.

Am Montag hat sich in Berlin die neue Stiftung für Christliche Wertebildung „Wertestarter“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Initiator ist der hessische Unternehmer Friedhelm Loh. Die Bindung an christliche Werte habe abgenommen, stellte er bei der Veranstaltung in der Französischen Friedrichstadtkirche fest. „Das Christentum hat schlicht und einfach in unserer Gesellschaft kaum noch eine Bedeutung“, sagte Loh. Damit wolle er sich aber nicht abfinden. „Besinnen wir uns doch zurück auf unser christliches Wertesystem“, forderte er. Sein Ziel sei es, mit der neuen Stiftung eine Initiative auszulösen, sodass in Deutschland weitere Projekte auf christlicher Wertebasis entstehen könnten. Die Stiftung „Wertestarter“ wolle darüber hinaus junge Menschen fördern und Mitarbeiter qualifizieren.

Wertebildung ist missionarisch

Kerngedanke der Arbeit ist laut Geschäftsführer Martin Knispel eine im christlichen Menschenbild verankerte Werteerziehung. Die Stiftung begleite und fördere deshalb Projekte im Bereich der Erziehung, der Schule, der Jugendarbeit und der Mitarbeiterqualifizierung. „Wir wollen helfen, dass Gaben und Talente zur Entfaltung kommen“, beschrieb der Vorstandsvorsitzende Hartmut Hühnerbein die Aufgaben der Stiftung. Basis dafür sei der Glaube: „Da, wo christliche Werte gelebt werden, da verändern sie auch unsere Gesellschaft.“

Biblische Bildung gehöre heute nicht mehr zum Allgemeinwissen, sagte Rüdiger Gebhard, Rektor der Internationalen CVJM Hochschule Kassel. Es sprach von einer „massiven Krise des christlichen Glaubens“. Dies habe eine Wertekrise zur Folge. „Es ist Zeit für eine christliche Bildungsoffensive“, sagte er. Gute christliche Bildungsarbeit sei zugleich werbend für den Glauben. „Wer einen guten christlichen Kindergarten betreibt oder schulischen Religionsunterricht gibt, ist damit missionarisch unterwegs“, stellte er fest. (pro)

Von: al

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