Gebäudewerbung der Bild-Zeitung in Berlin. Weniger werbend sind die Zahlen des Deutschen Presserats zur auflagenstärksten deutschen Zeitung
Gebäudewerbung der Bild-Zeitung in Berlin. Weniger werbend sind die Zahlen des Deutschen Presserats zur auflagenstärksten deutschen Zeitung

Bild ist Spitzenreiter bei Presserats-Rügen

Die Bild-Zeitung gilt als Bad Boy der deutschen Presselandschaft – offenbar zu Recht. Ein Viertel aller jemals vom Deutschen Presserat ausgesprochenen Rügen richteten sich an das Boulevardblatt.

618 Rügen hat der Deutsche Presserat, das Kontrollgremium der deutschen Journaille, seit 1986 ausgesprochen. 157 davon kassierten die Bild-Zeitung und ihre Ableger. Dazu gehören etwa die Bild am Sonntag oder der Onlineauftritt des Mediums. Auf dem zweiten Platz liegt das Boulevardblatt B.Z. – mit gerade mal 20 Rügen. Es folgen die Publikationen Coupé, Express und die Tageszeitung (taz). Auch das Sartiremagazin Titanic kassierte Rügen. Ebensoviele wie das Jugendmagazin Bravo: Insgesamt sechs. Diese Daten hat das Medienmagazin Zapp des NDR zusammengetragen, basierend auf einer Veröffentlichung des Presserats selbst.

Auch, wer die einzelnen Jahre betrachtet, findet mit Bild den traurigen Spitzenreiter beim Rügen-Ranking. Zwischen 1989 und 1990 kassierte die Zeitung zwar keine Mahnung. In fast jedem anderen Jahr lag sie hingegen vorne und bekam laut Zapp manchmal mehr als 40 Prozent der ausgesprochenen Rügen. In diesem Jahr traf eine der bisher vier ausgesprochenen Mahnungen die Bild. Langfristig, so stellt Zapp aber fest, sinke der prozentuale Anteil der Rügen für die auflägenstärkste deutsche Zeitung. (pro)

Von: al

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