Schon im vergangenen Jahr hat der irakische Al Zawra Freizeitpark einen Weihnachtsbaum für Christen aufgestellt
Schon im vergangenen Jahr hat der irakische Al Zawra Freizeitpark einen Weihnachtsbaum für Christen aufgestellt

Muslimischer Geschäftsmann stellt riesigen Weihnachtsbaum auf

Es ist ein versöhnliches Zeichen zum 4. Advent: In Bagdad hat ein muslimischer Geschäftsmann einen großen Weihnachtsbaum aufstellen lassen. Er soll sowohl für Christen als auch für Muslime Freude in diesen schwierigen Zeiten spenden.

Ein muslimischer Geschäftsmann hat als Zeichen seiner Solidarität gegenüber den Christen, die im Irak leben, einen großen Weihnachtsbaum in Bagdad aufstellen lassen. „Der Anlass für diese Aktion ist es, gemeinsam mit unseren christlichen Brüdern deren Feiertage zu begehen“, sagte der Geschäftsmann Jassir Saad laut des amerikanischen Nachrichtenportals TheBlaze. Außerdem helfe es den Irakern für einige Momente ihr Leid, besonders im Hinblick auf den Krieg in Mossul, zu vergessen. Dort kämpfen aktuell irakische Truppen gegen den Islamischen Staat.

Der Weihnachtsbaum ist 26 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von 10 Metern. Er steht im Al Zawra Park, einem Freizeitpark, der an den Zoo in Bagdad angrenzt. Der Baum soll 24.000 Dollar gekostet haben. Der Geschäftsmann Saad sagt, es sei der größte Weihnachtsbaum, der in Bagdad aufgestellt wurde. Im vergangenen Jahr hatte der Al Zawra Park bereits auch einen Weihnachtsbaum für die christlichen Iraker aufgestellt gehabt. Seit dem Einmarsch der amerikanischen Truppen im Jahr 2003 sind Christen im Irak immer wieder das Ziel islamistischer Extremisten geworden. Zahlreiche Christen verließen daraufhin die Region. (pro)

Von: mm

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