Der Mega-Star Bob Dylan im Jahr 2010 bei einem Auftritt im Weißen Haus zur Zeit von US-Präsident Barack Obama

Der Mega-Star Bob Dylan im Jahr 2010 bei einem Auftritt im Weißen Haus zur Zeit von US-Präsident Barack Obama

Bob Dylan baut ehemalige Kirche zu Kulturzentrum um

Der US-Sänger Bob Dylan baut eine ehemalige Kirche zu einem Kulturzentrum um. Die einstige Methodistenkirche soll dann unter anderem eine Whiskey-Brennerei beherbergen.

Der US-Sänger und Literaturnobelpreisträger Bob Dylan („His Dylaness" genannt) baut eine frühere Kirche in Nashville zu einem Kulturzentrum um. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch. Das „Heaven's Door Distillery And Center For The Arts“ solle noch in diesem Jahr eröffnen, teilte die Tourismusbehörde der Stadt im US-Bundesstaat Tennessee mit. Die ehemalige Elm Street Methodist Church solle dann Whiskey-Brennerei, Konzertbühne, Restaurant und Kunstzentrum sein. Dylan will dort auch eigene Bilder und Skulpturen ausstellen.

Der Sänger ist eigentlich im Bundesstaat Minnesota geboren und mit seiner Musik in New York berühmt geworden. Seine Zuneigung zur Musik-Stadt Nashville drückte er aber schon 1969 mit dem Album „Nashville Skyline“ aus. Dylan gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts.

Bob Dylan wurde am 24. Mai 1941 als Robert Allen Zimmerman in Duluth, Minnesota, geboren. Dylans Eltern waren Nachfahren deutsch-ukrainisch-jüdischer Immigranten, die 1905 aus Odessa in die USA übergesiedelt waren. Robert Zimmermann benannte sich nach dem Dichter Dylan Thomas, ging 1961 nach New York und eroberte von dort die Musik-Welt.

1978 warf ein Konzertbesucher in Montreal ein silbernes Kreuz auf die Bühne. Das Interesse des Musikers am christlichen Glauben wurde geweckt, und Dylan besuchte für einige Monate eine Bibelschule in Los Angeles, wo er den Glauben an Jesus Christus annahm. Der 2009 veröffentlichte Film „Bob Dylan – Inside Bob Dylan‘s Jesus Years“ skizziert diese Hinwendung zum christlichen Glauben.

Von: dpa

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