Dieser Aktivist entlarvt die Gender-Ideologie

Ein junger Amerikaner fühlt sich als Frau? Dann ist er eine Frau, finden seine liberalen Interviewpartner. Doch seine nächsten Fragen bringen die Studenten ins Straucheln.

Wer nach seinen biologischen Merkmalen ein Mann ist, sich aber als Frau fühlt, ist eine Frau – und umgekehrt. Soweit die Logik, nach der in Europa und den USA derzeit Regelungen geschaffen werden, die Transsexuellen und Transgendern etwa erlauben sollen, öffentliche Toiletten entsprechend ihres gefühlten Geschlechts auszusuchen. Vor allem in den Vereinigten Staaten regt sich hier Widerstand – es sei sexuelle Belästigung, so die Kritiker, wenn ein biologischer Mann die Toiletten von Frauen und Mädchen aufsuchen darf.

Der Amerikaner Joseph Backholm hat sich für eine YouTube-Umfrage an Universitäten umgehört: Wie viel „gefühlte Identität“ kaufen die Studenten dem Aktivisten, der für die konservative Lobbygruppe „Family Policy Institute“ arbeitet, ab? Reagieren sie politisch korrekt? Welchen Teil der Identität kann ein Mensch frei wählen, und welchen nicht? Hier zum Nachdenken anzuregen, ist Ziel des Videos.

„Schön für dich“ lautet meist die Antwort, wenn Backholm erklärt, er sei eine Frau. Doch dann stellt er weitere Thesen auf: Er sei eigentlich eine Chinesin, erklärt der Amerikaner. Er fühle sich über zwei Meter groß, behauptet er. Die Befragten reagieren mit ungläubigen Gesichtern und sind sichtlich bemüht, die vermeintlichen Gefühle des Fragestellers zu bestätigen, äußern aber auch Zweifel. Spannend wird es, als Backholm behauptet, sich als Kind zu fühlen (auch für dieses Beispiel gibt es einen realen Präzedenzfall). Soll er das Recht haben, sich für eine Grundschulklasse anzumelden? Die Befragten geraten in Erklärungsnot.

Es sollte eigentlich kein Problem sein, einem kleinen Amerikaner zu sagen, dass er keine große Chinesin sei, findet Backholm. „Das ist es aber offensichtlich. Warum? Und was sagt das über unsere Kultur?“ (pro)

Von: mb

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus

pdf-Magazin

Lesen Sie die Nachrichten der Woche jeden Donnerstag auf Ihrem Bildschirm.