Beim Synodalen Weg haben nicht nur Kleriker das Sagen, wie es derzeit in der Katholischen Kirche ist

Beim Synodalen Weg haben nicht nur Kleriker das Sagen, wie es derzeit in der Katholischen Kirche ist

Synodaler Weg: Katholiken beraten über Reformen

Die deutschen Katholiken setzen ihre Beratungen über den Reformprozess Synodaler Weg fort – wegen Corona auf kleineren Regionalkonferenzen statt auf einer großen Versammlung. Das Besondere am Synodalen Weg: Auch Nicht-Kleriker haben großes Mitspracherecht.

Erstmals seit Beginn der Corona-Krise setzen die deutschen Katholiken am Freitag ihre Beratungen über den Reformprozess Synodaler Weg fort. Allerdings geschieht dies nicht wie ursprünglich geplant in Form einer großen Synodalversammlung in Frankfurt am Main, weil sich dafür 230 Menschen in einem Saal versammelt hätten. Stattdessen halten die Katholiken fünf kleinere Regionalkonferenzen ab: in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Ludwigshafen und München. Teilnehmer sind die Mitglieder der Synodalversammlung und die Mitarbeiter zweier von insgesamt vier Synodalforen.

Der Synodale Weg umfasst vier Themenkomplexe: den Umgang der Kirche mit Macht, die kirchliche Sexualmoral, die umstrittene Ehelosigkeit von Priestern, Zölibat genannt, und die Position der Frauen in der Kirche. Bei den fünf Regionalkonferenzen soll am Vormittag allerdings zunächst einmal über die Auswirkungen von Corona auf die Reformbemühungen gesprochen werden.

Das Besondere am Synodalen Weg ist, dass hier Kleriker und Nicht-Kleriker weitgehend gleichberechtigt sind. Bischöfe und Kardinäle sitzen in einer Reihe mit ganz normalen Gläubigen. Am Ende des Prozesses sollen konkrete Reformen stehen. Allerdings hat der Vatikan schon wissen lassen, dass die Deutschen nicht das Recht hätten, fundamentale Prinzipien wie die Beschränkung des Priesteramts auf Männer im Alleingang zu ändern.

Von: dpa

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