Die Corona-Infektionen in einer Gemeinde in Bremerhaven sind offenbar nicht auf die Gottesdienste zurückzuführen, teilte die Stadt Bremerhaven mit

Die Corona-Infektionen in einer Gemeinde in Bremerhaven sind offenbar nicht auf die Gottesdienste zurückzuführen, teilte die Stadt Bremerhaven mit

Bremerhaven: Gottesdienste sind nicht Ursache der Coronavirus-Verbreitung

Die Corona-Infektionen innerhalb einer Pfingstgemeinde in Bremerhaven haben sich nach Einschätzung der Stadtverwaltung nicht während der Gottesdienste, sondern durch familiäre und soziale Kontakte verbreitet.

Nachdem es im Umfeld einer Gemeinde in Bremerhaven zu zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus gekommen ist, steht für die Behörden fest: Es lag nicht am Gottesdienst. Die Erkrankten haben sich offenbar über familiäre und soziale Kontakte angesteckt. „Die Gemeinde hat dem Krisenstab ein plausibles Hygienekonzept für die stattgefundenen Gottesdienste dargestellt“, teilte die Stadt Bremerhaven am Sonntag mit. Krisenstab und Gemeinde seien überein gekommen, sich weiter miteinander auszutauschen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen. Das Gesundheitsamt wolle stützende aufsuchende Hilfen anbieten, um betroffene Familien direkt zu informieren und zu unterstützen.

Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) sagte, es gebe keinen Grund, die Mitglieder der Kirchengemeinde zu stigmatisieren oder zu diskriminieren. „Ein solches Geschehen ist jederzeit auch in einem anderen Cluster in sozialen, beruflichen oder religiösen Zusammenhängen möglich“, sagte er. Die Religionsgemeinschaft verhalte sich ausgesprochen kooperativ. Die Zahl der positiv bestätigen Corona-Fälle aus dem Umfeld der Religionsgemeinschaft hat sich unterdessen am Sonntag (Stand 13.45 Uhr) um drei Fälle auf 57 erhöht.

Von: dpa

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