Papst Franziskus appelliert in einem Brief an den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, „guten Willen zu zeigen und auf tragfähige Lösungen hinzuarbeiten, indem er einen Konflikt beendet“, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin

Papst Franziskus appelliert in einem Brief an den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, „guten Willen zu zeigen und auf tragfähige Lösungen hinzuarbeiten, indem er einen Konflikt beendet“, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin

Papst redet Assad ins Gewissen

Papst Franziskus hat Syriens Machthaber Baschar al-Assad in einem Brief aufgefordert, die humanitäre Katastrophe im Land zu stoppen. Kurienkardinal Peter Turkson überreichte die Nachricht des Papstes am Montag in Damaskus.

Papst Franziskus hat in einem Brief an den syrischen Machthaber Baschar al-Assad seine tiefe Sorge über die Lage in dem Bürgerkriegsland zum Ausdruck gebracht. Der Pontifex habe vor allem an die „dramatischen Bedingungen“ für die Zivilbevölkerung in Idlib erinnert, teilte der Vatikan am Montag mit.

„Was dort geschieht, ist wirklich unmenschlich und inakzeptabel. Der Papst bittet den Präsidenten, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um diese humanitäre Katastrophe zu stoppen“, sagte Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin, der „Außenminister“ des Vatikans. Der Papst verfolge „mit Besorgnis und großer Trauer das dramatische Schicksal der Zivilbevölkerung“. Den Brief überreichte Kurienkardinal Peter Turkson am Montag bei einem Besuch in Damaskus.

Bei Luftangriffen auf Syriens letztes großes Rebellengebiet im Nordwesten des Landes kamen nach Angaben von Aktivisten zuletzt Dutzende Zivilisten ums Leben gekommen. Moskau ist im syrischen Bürgerkrieg ein Verbündeter der Regierung. Russische und syrische Flugzeuge fliegen immer wieder Angriffe auf das Rebellengebiet rund um die Stadt Idlib.

Von: dpa/Jonathan Steinert

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