Papst Franziskus (Archivbild) hat beim Weltjugendtag an die Leiden junger Menschen weltweit erinnert

Papst Franziskus (Archivbild) hat beim Weltjugendtag an die Leiden junger Menschen weltweit erinnert

Papst beklagt das Leid der Missbrauchsopfer

Papst Franziskus hat den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche vor der katholischen Weltjugend zum Thema gemacht. Er bezeichnete Kirchenleute als „skrupellos“.

Papst Franziskus hat beim Weltjugendtag in Panama den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche thematisiert. Er beklagte das Leid junger Opfer. Am Freitagabend sagte der Papst vor Zehntausenden Gläubigen bei einer Ansprache in Panama-Stadt, dass junge Leute „in die Netze von skrupellosen Menschen geraten“ seien. Darunter auch Kirchenleute. Franziskus forderte, die Menschen zu unterstützen, „die nicht geschwiegen haben und nicht schweigen angesichts einer Kultur der Misshandlung und des Missbrauchs“, und solchen zu helfen, die sich für den Schutz vor Missbrauch einsetzten. Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen erschüttert die Katholische Kirche in mehreren Ländern – auch in Deutschland.

Franziskus brachte vor der katholischen Jugend aus aller Welt auch die Gewalt gegen Frauen zur Sprache. Mit Blick auf das Thema Abtreibung sprach der Papst vom „erstickten Schrei der Kinder, die man daran hindert, geboren zu werden".

Der Weltjugendtag finden alle zwei bis drei Jahre an wechselnden Orten statt. Katholische Jugendliche aus aller Welt kommen zusammen, um ihren Glauben zu feiern. Der Weltjugendtag in Panama-Stadt dauert noch bis zum Sonntag.

Von: dpa

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