Franziskus besucht derzeit in Genf den Ökumenischen Rat der Kirchen (Archivbild)

Franziskus besucht derzeit in Genf den Ökumenischen Rat der Kirchen (Archivbild)

Franziskus ruft zur Einheit der Christen auf

Papst Franziskus hat in Genf beim Weltkirchenrat Christen zur Einheit aufgefordert. Unterschiede dürften keine Ausrede sein.

Mit einem Aufruf zur christlichen Einheit hat Papst Franziskus seinen Besuch beim Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in Genf begonnen. „Unsere Unterschiede dürfen keine Ausrede sein“, sagte er am Donnerstag bei einem ökumenischen Gebet. Er nannte das Motto des Besuchs: Gemeinsam unterwegs sein, beten und arbeiten. „Das ist der große Weg, den wir aufgerufen sind zu gehen“, sagte der Papst. „Der Weg hat ein klares Ziel: die Einheit.“

Franziskus besucht den Rat, auch Weltkirchenrat genannt, weil der in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert. Der Rat vereint fast 350 Kirchen mit mehr als 500 Millionen Christen, darunter Anglikaner, Baptisten, Lutheraner, Methodisten sowie orthodoxe und reformierte Christen. Die katholische Kirche mit 1,3 Milliarden Katholiken ist nicht Mitglied. Der ÖRK hatte schon zweimal päpstlichen Besuch: 1969 von Paul VI. und 1984 von Johannes Paul II.

Franziskus wirkte bei der Ankunft am Flughafen erschöpft. Ohne zu winken kam er aus dem Flugzeug und stieg langsam die Treppe hinab. Mit gesenktem Kopf hörte er die Nationalhymen an. Selbst als die Schweizer Armee für den Argentinier einen flotten Tango anstimmte, zeigte er wenig Regung. Papst Franziskus wird im Dezember 82. Es war die 23. Auslandsreise in seiner fünfjährigen Amtszeit.

Von: dpa

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