Phil Robertson

Phil Robertson

Phil Robertson malte Trump das Evangelium auf

Ein Pfeil, ein Kreuz, ein Grab: Duck-Dynasty-Patriarch Phil Robertson hat beschrieben, wie er Donald Trump das Evangelium erklärte. Er hatte nur 15 Minuten, also musste eine Idee her.

Phil Robertson gilt nicht nur als entenjagendes Familienoberhaupt der aus der gleichnamigen Fernsehserie bekannten „Duck Dynasty“ und als gläubiger Christ, sondern auch als Trump-Unterstützer. In einem Podcast hat der 72-Jährige jetzt erklärt, wie er versuchte, Donald Trump das Evangelium zu erklären.

Es sei im Präsidentschaftswahlkampf 2016 gewesen. Trump saß laut Robertson in einem kleinen Raum, nur 15 Minuten waren für das Treffen vorgesehen. „Ich musste ihm das Evangelium auf die Schnelle erklären.“

Nach einer Minute Gespräch holte Robertson einen Zettel aus der Hosentasche, auf den er das Evangelium in „Hieroglyphen“, also kleinen Bildern gemalt hatte: Einen Pfeil vom Himmel herab als Symbol für Jesus Christus, der „Fleisch“ wurde, das Kreuz, an dem er starb, sein Grab und der Pfeil, der vom Grab aus wieder gen Himmel wies – und Jesu Wiederkunft. „Trump, egal was passiert, ob Sie gewinnen oder verlieren, vergessen Sie dies niemals“, habe er mit Blick auf den Zettel gesagt.

„Irgendwann werden Sie Ihre kalte Leiche in ein sechs Fuß tiefes Loch legen“

„Trump fragte: ‚Was ist das da?‘ Ich sagte: ‚Ich bin froh, dass Sie mich fragen!'“ Robertson habe Trump erklärt, dass Jesus am Kreuz gestorben sei. „Und so habe ich es ihm vermittelt: ‚für Donald Trumps Sünden‘. Ich sah ihm genau in die Augen, er schaute mich an. Ich sagte: ‚Sie haben gesündigt, oder?‘ Und er sagte: ‚Oh ja.‘“

Jesus habe alle Sünden weggenommen, fuhr der bärtige TV-Star fort. „Egal ob Sie Präsident werden oder nicht, irgendwann werden sie Ihre kalte Leiche in ein sechs Fuß tiefes Loch legen.“ Die Auferstehung der Toten sei die einzige Hoffnung für die Menschen. Trump habe nur „Hm“ gesagt. Robertson erklärte weiter: „Jesus rechnet uns unsere Sünden nicht an, die jemals begangen werden. Das nennt man Gnade.“ Irgendwann werde Jesus wiederkommen. „Also machen Sie sich besser bereit.“ Trump habe gefragt, ob er die Zeichnung behalten dürfe.

Als Robertson Trump später traf, sagte der Präsident „von sich aus“, er habe den Zettel immer noch. „Wir machen alle Fehler. Wir sind sündige Männer und Frauen. Trump ist da nicht anders als alle anderen“, so Robertson.

Von: Nicolai Franz

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