In der Freizeit beschäftigen sich Deutsche am liebsten mit audiovisuellen Medien, insbesondere über Radio, Fernsehen und Internet.

In der Freizeit beschäftigen sich Deutsche am liebsten mit audiovisuellen Medien, insbesondere über Radio, Fernsehen und Internet.

Rekord: So viele Stunden verbringen Deutsche mit Netflix und Co.

Mit rund neun Stunden audiovisueller Mediennutzung pro Tag haben die Deutschen 2017 einen neuen Rekord geknackt. Am liebsten konsumieren sie solche Inhalte über Radio und Fernsehen.

Der Konsum von audiovisuellen Medien stand im vergangenen Jahr an der Spitze der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Mit etwa neun Stunden pro Tag nutzen die Deutschen diese Medien so häufig wie nie zuvor. Im Vorjahr lag der tägliche Konsum noch bei 8,5 Stunden. Das zeigen die Ergebnisse der Mediennutzungsanalyse des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT).

Die Liste der meistgenutzten Medien führen Radio und Fernsehen noch immer unangefochten an. Sieben Stunden investieren die Deutschen täglich in deren Nutzung. „Die Zahlen dokumentieren eindrucksvoll die gesellschaftliche Relevanz der audiovisuellen Medien in Deutschland. Radio- und TV-Programme spielen eine enorm wichtige Rolle im Lebensalltag der Menschen und sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der Vielfalt in unserem Land“, sagt der Geschäftsführer des VPRT, Dr. Harald Flemming.

Aber auch Audio- und Videostreaming im Internet erfreuen sich zunehmend mehr Konsumenten. 2017 entsprach die Online-Nutzung audiovisueller Inhalte mit rund einer Stunde täglich zwei Dritteln der gesamten medialen Internetnutzung.

Hinzu kommt der Konsum weiterer audiovisueller Medien, wie etwa CD und DVD, Videospiele und Kino. Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung und für den Bereich Markt- und Geschäftsentwicklung im VPRT verantwortlich, sieht mit den Zahlen der Studie auch einen Anstieg der wirtschaftlichen Bedeutung solcher Medien einhergehen. Die audiovisuelle Medienwirtschaft gehöre bereits zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren und Arbeitgebern in Deutschland und Europa.

Von: Deborah Müller

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