Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu ihrem 150-jährigem Jubiläum

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zu ihrem 150-jährigem Jubiläum

Steinmeier lobt kirchliches Unternehmen „Bethel“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Ostermontag den Festgottesdienst bei den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel besucht. Dabei lobte er den gesellschaftlichen Beitrag des kirchlichen Werkes. Bethel feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Jubiläum.

Am Ostermontag haben die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens einen Festgottesdienst gefeiert. Daran nahm auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil. Er würdigte das kirchliche Sozialwerk als einen „Ort der Zuversicht“. Bethel sei weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt dafür, dass hier „Menschen, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, dennoch unter Gleichen leben können", zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.

Steinmeier betonte in seinem Grußwort den gesellschaftlichen Wert, füreinander einzustehen. Wer Gemeinschaft verwirklichen wolle, müsse Verständnis und Verantwortung füreinander stärken. „Das sollten wir umso mehr in dieser Zeit, in der die Gesellschaft droht, in ihre Einzelteile zu zerfallen. In der man sich zunehmend zurückzieht in Komfortzonen und Echokammern, in der man - gerade im Internet - die Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten viel eher sucht als die Offenheit für andere“. Bethel lebe es vor, „für Menschen in ihrer ganz großen Verschiedenheit“ da zu sein, gab die Lippische Landes-Zeitung den Bundespräsidenten wieder.

Bethel geht auf ein 1867 – vor 150 Jahren – gegründetes Heim für epilepsiekranke Jungen zurück. Der Theologe Friedrich von Bodelschwingh baute die Anstalten zu einer der größten kirchlichen Einrichtungen Europas aus. Heute sind bei der kirchlichen Stiftung privaten Rechts an 270 Standorten in acht Bundesländern mehr als 18.000 Mitarbeiter beschäftigt. Sie engagieren sich jährlich für rund 230.000 kranke, behinderte, sozial benachteiligte oder pflegebedürftige Menschen. (pro)

Von: jst/dpa

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