Menschen auf dem Evangelischen Kirchentag in Bremen (Archivbild)

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Mehrheit der Deutschen sieht im Glauben Sinnstiftung

Die Deutschen sehen laut einer Umfrage viele positive Aspekte im Glauben. Er stiftet dem Leben einen Sinn und spendet in schwierigen Zeiten Trost. Die Deutschen verbinden aber auch zunehmend negative Punkte damit.

Die Bild am Sonntag hat zu Ostern die Deutschen zum Thema Glauben befragt. Über die Hälfte aller Deutschen (53 Prozent) findet demnach, dass der Glaube dem Leben einen Sinn gibt. Durch den weltweiten Terror und die Gewalt werden Religionen aber auch zunehmend als Teil des Problems angesehen.

Fast 70 Prozent der Deutschen denken, dass der Glaube die Gesellschaft spalten kann. 46 Prozent sehen den Glauben als Ausgangspunkt für Terror an. Für noch 40 Prozent bewirkt der Glaube Intoleranz. Nur 29 Prozent sind der Überzeugung, dass die Welt durch den Glauben insgesamt friedlicher wird.

Für 67 Prozent der Befragten ist der Glaube aber auch Trostspender in schwierigen Lebenslagen. Dass Glaube Berge versetzen kann, denken 36 Prozent der Deutschen. Wenn es darum geht, ob der eigene Glaube durch Terrorangriffe erschüttert wird, verneinen das 50 Prozent der Katholiken. Bei den Protestanten sind es 37 Prozent. Laut der Umfrage gaben 25 Prozent an, keinen Glauben zu haben, 17 Prozent enthielten sich einer eindeutigen Aussage. (pro)

Von: mm

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