Diese Artikel haben wir uns von der pro-Redaktion näher angeschaut
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Unsere Last-Minute-Geschenketipps

Wenige Tage vor Heiligabend noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Die pro-Redaktion stellt aktuelle christliche Bücher, Filme und Musik vor.

Für alle, die noch in letzter Minute ein Weihnachtsgeschenk kaufen wollen: Die pro-Redaktion hat aktuelle Veröffentlichungen unter die Lupe genommen.

Lobpreis mit klarem Blick

Chris Tomlin: „Never Lose Sight“, Gerth Medien, 18,99 Euro, EAN 5099968029128
Chris Tomlin: „Never Lose Sight“, Gerth Medien, 18,99 Euro, EAN 5099968029128

Das neue Album des christlichen Musikers und Predigers Chris Tomlin heißt „Never Lose Sight“ (Verliere niemals den Blick). Tomlin gehört zu den großen Namen in der christlichen Musikszene. Seine Anbetungslieder werden in Kirchen weltweit gesungen. Er wurde dreimal mit dem christlichen Musikpreis „Dove Award“ ausgezeichnet. Sein neues Album enthält viele neue Lieder voller Hingabe für Gott. Und bei allem, was er tut, behält er einen stets im Blick: Jesus Christus. Die „Deluxe Edition“ enthält die Bonus-Tracks „The God I Know“, „God And God Alone“ und „Kyrie Eleison“, Letzterer unter anderem mit dem Special Guest Matt Redman. Fans des Lobpreissängers kommen voll auf ihre Kosten. (js)

Jesu Geburt in sozialen Medien

Hartmut Ronge: „Die Weihnachtsgeschichte 2.4“, riva, 48 Seiten, 6,99 Euro, ISBN 9783868839791
Hartmut Ronge: „Die Weihnachtsgeschichte 2.4“, riva, 48 Seiten, 6,99 Euro, ISBN 9783868839791

Maria und Josef leben friedlich in Nazareth. Alles ist gut. Bis zu dem Tag, an dem Maria eine Nachricht auf ihr Smartphone erhält, in der ihr Erzengel Gabriel mitteilt, sie sei schwanger mit dem Sohn Gottes. Über den Messenger „Wartsab“ wird Josef informiert, dann steht auch noch die Volkszählung in Bethlehem an, über den Reiseanbieter „twovago“ muss eine Unterkunft gesucht und ein Esel über „IAAVIS“ gebucht werden. Beim Nachrichtendienst „Splitter“ berichtet Josef von der Reise. Als sich dann auch Herodes noch über den Netzanbieter „Kingstar“ einschaltet, wird es ungemütlich. Mit viel Liebe zum Detail, Wortwitz und jeder Menge Kreativität erzählt das Büchlein „Die Weihnachtsgeschichte 2.4“ die Geschichte von Jesu Geburt, als hätten alle Beteiligten schon damals über soziale Medien und das Smartphone miteinander kommuniziert. Eine schöne Bescherung und absolut lesenswert! (sz)

Knuffiges Comic zur Weihnachtszeit

Alex Webb-Peploe/Andre Parker: „Licht in der Nacht. Die Weihnachtsgeschichte, wie Lukas sie erzählt“, Brunnen, 48 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 9783765520693
Alex Webb-Peploe/Andre Parker: „Licht in der Nacht. Die Weihnachtsgeschichte, wie Lukas sie erzählt“, Brunnen, 48 Seiten, 9,99 EUR, ISBN 9783765520693

Der schmale Comicband „Licht in der Nacht“, der die Weihnachtsgeschichte erzählt, konzentriert sich auf die ersten beiden Kapitel des Lukas-Evangeliums. Der Leser bekommt auch den Evangelisten Lukas, am Schreibtisch sitzend, zu sehen und verfolgt parallel zu Jesu Geburt auch die von Johannes, dem Täufer. Die Figuren sind knuffig gezeichnet, das Ganze besitzt eine feierliche Atmosphäre. Die britischen Illustratoren Alex Webb-Peploe und Andre Parker haben den Comic als Einstieg für junge Leser gedacht. Die visuellen Highlights sind sicherlich der Auftritt des Erzengels Gabriel und die himmlischen Heerscharen, die den Hirten den Weg zur Krippe weisen. Sie überstrahlen wörtlich die Comic-Panels. Am stärksten brennt sich aber das Bild des sanft schlafenden Jesus in der Krippe ein. (mm)

Heimelige Weihnachtsfreude

Amy Grant: „Tennessee Christmas“, ab 9,77 Euro, Capitol, ASIN B01M11MAO5
Amy Grant: „Tennessee Christmas“, ab 9,77 Euro, Capitol, ASIN B01M11MAO5

Aufregung in den USA: Einige christliche Läden wollen das Weihnachtsalbum „Tennessee Christmas“ von Amy Grant nicht verkaufen. Es enthalte zu wenig biblische Botschaft in den Texten. Die Grande Dame der christlichen Musik sieht‘s gelassen: „Lasst uns nicht streiten!“ Zugegeben: Weihnachtsklassiker wie „Baby, It‘s Cold Outside“ auf Grants Album sind keine Kirchenlieder. Für Christen, die sich aufs Fest freuen, ist das Album trotzdem ein Genuss: Keine unnötige Spielereien, sondern gemütlicher Retro-Sound transportiert das Gefühl von Kaminfeuer im eingeschneiten Landhaus. Ein Album, das richtig Freude macht. In diesem Sinne: Joy To The World – Freue dich, Welt! (mb)

Luther als Brettspiel

„Luther – Das Spiel“, 2–4 Spieler, ab 10 Jahren, Franckh-Kosmos-Verlag, 29,99 Euro, EAN 4002051692667
„Luther – Das Spiel“, 2–4 Spieler, ab 10 Jahren, Franckh-Kosmos-Verlag, 29,99 Euro, EAN 4002051692667

Luthers Leben gibt es jetzt auch als Spiel: Zwei bis vier Spieler starten in Luthers Geburtsstadt Eisleben. Sie müssen im Laufe des Spiels wichtige Orte der Reformation besuchen und Erfahrungspunkte sammeln. Dabei kommt es auf eine gute Routenplanung an. Wer zudem noch möglichst viele Zeitgenossen Luthers trifft, erhält weitere Bonuspunkte. Parallel zum Spiel entsteht aus kleinen Plättchen ein Luther-Porträt. Wenn dieses vollendet ist, endet auch das Spiel. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt. Für Vielspieler ist „Luther – Das Spiel“ sicher kein Höhepunkt, aber die einfachen Mechanismen erleichtern den Einstieg und machen es zu einem netten Familienspiel. Die Dauer von etwa 45 Minuten ist überschaubar. Allerdings schreckt der Preis von fast 30 Euro etwas ab. Doch es kann ein Ansatzpunkt sein, sich mit Martin Luther und seinem Wirken auseinanderzusetzen. (jw)

Wie ein Sohn den Vater verändern kann

„Alles ist möglich“, DVD, FSK 6, 94 Minuten, 14,99 EUR, Gerth Medien, ISBN 4051238047332
„Alles ist möglich“, DVD, FSK 6, 94 Minuten, 14,99 EUR, Gerth Medien, ISBN 4051238047332

„Er wird genau so, wie Gott ihn haben wollte.“ Das sagt Patricia Hughes (Jama Williamson) zu ihrem Ehemann Patrick John (Burgess Jenkins). Der ist emotional überfordert, denn sein Sohn Patrick Henry (Jimmy Bellinger) ist ohne Augen zur Welt gekommen. Auch prophezeien die Ärzte, dass er nie gehen können wird. Der Film „Alles ist möglich“ erzählt, wie aus Patrick Henry ein begabter Musiker am Klavier und mit der Trompete wird, dessen größter Traum es ist, in der Marschband der Universität zu spielen. Diese erbauliche Geschichte, die mit pathetischer Bläser- und Streichermusik inszeniert ist, trägt das Herz am rechten Fleck. Sie bewegt nicht nur, weil sie auf einer wahren Begebenheit beruht, die Hoffnung stiftet. Es ist die klug erzählte Beziehung zwischen Vater und Sohn, die den Film trägt. Aus einem simpel gestrickten Sportverrückten wird ein verantwortungsvoller Vater, der alles dafür einsetzt, seinen im Rollstuhl sitzenden Sohn begleiten zu dürfen. (mm)

Stimmig-brummige Vokalmusik

Gaither Vocal Band: „Better Together“, Gaither Music Group/Gerth Medien, 18,99 Euro, EAN 0617884921828
Gaither Vocal Band: „Better Together“, Gaither Music Group/Gerth Medien, 18,99 Euro, EAN 0617884921828

Die fünf Musiker der Gaither Vocal Band machen stimmige A-Capella-Musik im Southern-Gospel-Stil, jetzt mit ihrer neuen Platte „Better Together“. Der brummige Bass des 80-jährigen Gründers Bill Gaither wickelt den Zuhörer ein wie eine mollig warme Decke, die Stimmen der Band-Kollegen untermalen dies ansprechend wohlklingend. Es ist ein geschmeidiges Gesangserlebnis, mitunter geladen mit Groove. Jedoch sticht keins der zwölf Lieder als wirklicher Höhepunkt heraus. Die Songs auf der Platte sind fast ausschließlich Cover älterer Songs. Nur zwei Stücke – das ist etwas enttäuschend – sind wirklich neu: Der Namensgeber des Albums „Better Together“ und „But I need You More“. Zweiteres passt in die Adventszeit – andächtig, von Streichern begleitet und mit der Botschaft: Ich brauche nichts mehr als den Herrn. (mab)

Gott vor Gericht

„Gott ist nicht tot 2“, DVD, FSK 12, 116 Minuten, 14,99 Euro, Gerth Medien, ISBN 4051238045826
„Gott ist nicht tot 2“, DVD, FSK 12, 116 Minuten, 14,99 Euro, Gerth Medien, ISBN 4051238045826

Ist Gott tot oder nicht? Diese Frage sollte vor zwei Jahren im Spielfilm „Gott ist nicht tot“ ein Philosophie-Professor klären. Nun wird sie in einem Nachfolgefilm vor Gericht verhandelt. Grace Wesley ist eine junge, motivierte Lehrerin, die eines Tages das Thema Gewaltlosigkeit durchnimmt. Sie spricht über Gandhi und Martin Luther King. Als eine Schülerin fragt, ob nicht schon Jesus die Gewaltlosigkeit propagiert habe, bejaht Wesley und zitiert die entsprechende Bibelstelle. Das ist zu viel Religion im Unterricht, finden andere Lehrer, und der Fall geht vor Gericht. Die Dialoge im Film lassen häufig ebenso Wünsche offen wie die deutschen Synchronstimmen. Doch die Gerichtsverhandlung bringt schließlich Spannung, und am Ende ist der Streifen dann doch nicht nur kitschig. (js)

Hätte es bei Luther eine Hammond-Orgel gegeben

Dieter Falk, „A Tribute to Martin Luther“, Gerth Medien, 17,99 Euro, EAN 0028947962892
Dieter Falk, „A Tribute to Martin Luther“, Gerth Medien, 17,99 Euro, EAN 0028947962892

„A Tribute to Martin Luther“ ist die logische Konsequenz auf die Neuinterpretation der Paul-Gerhardt-Lieder, die Dieter Falk vor zehn Jahren veröffentlicht hat. Und es ist eine gelungene Konsequenz des Musikproduzenten anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums. Luther-Lieder wie „Aus tiefer Not“, „Ein feste Burg“ und „Vom Himmel hoch“ erfahren unter Falks Händen eine frische, rein instrumentale Umsetzung mit Anleihen aus Klassik, Jazz, Pop und Folk. Besonderen Spaß machen die Vertonungen mit Big Band und Hammond-Orgel wie bei „Nun freut euch“, die leichtfüßig und verjazzt daherkommen und die man am liebsten endlos hören würde. Andächtig und stilvoll klingen Falks moderne Variationen der Lieder, die ursprünglich aus einer dunklen, aber verheißungsvollen Zeit der Umbrüche um 1500 stammen. Eine Hommage an den großen Wittenberger Theologen Martin Luther. (ak)

Gottes Nähe in Auschwitz erfahren

Jehuda Bacon/Manfred Lütz: „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden. Leben nach Auschwitz“, Gütersloher Verlagshaus, 192 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 9783579070896
Jehuda Bacon/Manfred Lütz: „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden. Leben nach Auschwitz“, Gütersloher Verlagshaus, 192 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 9783579070896

Jehuda Bacon, der in der Scho‘ah seine Eltern und eine Schwester verlor. Denn er habe im Konzentrationslager Gottes Nähe erlebt. Der Psychiater und Theologe Manfred Lütz hat den jüdischen Künstler in Israel besucht und interviewt. Entstanden ist ein spannendes Buch. Der Titel „Solange wir leben, müssen wir uns entscheiden“ deutet es an: Bacon spricht sich dafür aus, den Weg der Vergebung und der Versöhnung einzuschlagen. Nach dem Krieg lernte er durch die Liebe von Christen, wieder Menschen zu vertrauen. Nicht alle Fragen, die der Katholik dem Juden stellt, werden in den Interviews beantwortet. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Buch, das zu Herzen geht. Lütz sagt: „Seit ich Jehuda Bacon begegnet bin, lebe ich anders. Mein Leben ist heller geworden.“ Dies kann auch die Lektüre der Interviews bewirken. (eh)

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