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Baby an Ostern in Kirche geboren

Am Ostersonntag hat eine schwangere Frau an einer Straßenbahnhaltestelle in Karlsruhe starke Wehen bekommen. Hilfe erhielt sie nur von einem katholischen Mesner. Dieser brachte sie zur Entbindung in seine Kirche.
Von dpa
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Ein Trend für 2017: Babynamen, die mit Macht assoziiert werden
Nach 25 Minuten hat das Neugeborene in der Kirche das Licht der Welt erblickt (Symbolfoto)

In der hintersten Reihe einer Karlsruher Kirche hat eine Frau am Ostersonntag ein Baby zur Welt gebracht. Der Mesner der Bonifatius-Kirche, Detlef Kempfer, sagte am Dienstag, er habe das Paar an einer Straßenbahnhaltestelle vor der Kirche gesehen. Die Frau habe sich abgestützt und schon Wehen gehabt. „Aber auf der Straße sollte ja niemand ein Kind kriegen.“ Andere Menschen hätten Döner geholt und sich nicht um die werdenden Eltern gekümmert.

In der Kirche sei es ganz schnell gegangen, bis der Junge geboren war und der Rettungsdienst die Familie ins Krankenhaus gebracht hatte. „Das ging alles holterdiepolter“, sagte Kempfer. Zuerst hatte die Bistumszeitung Konradsblatt (Ausgabe 15/2021) darüber berichtet.

Rund 25 Minuten habe der ganze Vorfall gedauert, sagte Kempfer. Er kenne weder den Namen der Familie noch wisse er, wo sie wohne. „Ich stand erstmal da und habe überlegt, ob das wirklich passiert ist.“ Er würde sich freuen, nochmal von den Dreien zu hören, sagte der Mesner.

„Laut Vater soll das Kind nun nach dem Geburtshelfer benannt werden“, berichtete das Konradsblatt weiter. „Da den Namen ‚Detlef‘ in der afrikanischen Heimat der kleinen Familie jedoch keiner verstehen würde, soll der Junge den Zweitnamen des Mesners bekommen: Oskar.“

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Eine Antwort

  1. Nennt man christliche Nächstenliebe.

    Aber wie abgestumpft muss man sein, wenn man wegschaut, weggeht, wenn eine Frau Hilfe braucht und sieht, dass diese schwanger ist. Erinnert mich an den Fall, wo Menschen über einen Mann drüber gestiegen sind, der in einer Bank (die geschlossen hatte) zusammengebrochen ist, um sich Geld zu ziehen. Geld war wichtig, der Mann nicht.

    Der Familie kann man nur alles Gute wünschen und viel Freude mit ihrem Sohn.

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