Predigtpreis an Professor aus Münster vergeben
Der Predigtpreis in der Kategorie "Lebenswerk" ging an den langjährigen Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Walter Klaiber aus Tübingen. Die Jury würdigte den "ökumenischen Geist" seiner Predigten.
Der Preis wird vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft vergeben. Er ist nicht dotiert und besteht aus einer Bronzeskulptur. Die Verleihung findet jährlich am Buß- und Bettag in der Schlosskirche der Universität zu Bonn statt. Auf der Internetseite predigtpreis.net lassen sich die ausgezeichneten Predigten nachlesen. Dort wird auch die Zielsetzung des Preises erklärt: "Der Preis wird verliehen für Predigten, die einen hervorragenden Beitrag zur Redekultur in den Kirchen im deutschsprachigen Raum leisten und durch ihren theologischen Gehalt, Erfahrungsnähe, biblische Fundierung und Glaubwürdigkeit überzeugen."
Um den Predigtpreis können sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Kirchen, Freikirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften bewerben. Unter den bisherigen Preisträgern sind unter anderen der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, der Theologe Jörg Zink sowie die "Lutherbotschafterin" der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann. Vorsitzender der Jury ist seit der Gründung des Predigtpreises durch den Verleger Norman Rentrop im Jahre 2000 der Publizistikreferent der Evangelischen Kirche in Deutschland, Oberkirchenrat Udo Hahn. (pro/dpa)
Kommentare [0] >>>
Probleme inklusive
Seit vier Jahren hat jedes behinderte Kind in Deutschland ein Recht darauf, eine Regelschule zu besuchen. Doch die Umsetzung der Bildungsinklusion verläuft schleppend. Schüler und Lehrer bemängeln, es fehlten Finanzen und pädagogische Konzepte. Hubert Hüppe (CDU) ist Beauftragter der Bundesregierung für die Belange Behinderter und ein Kämpfer für die Inklusion. Im pro-Interview stellt er sich der Kritik. mehr ...
Watergate hoch zehn
Wie fänden Sie es, wenn jemand Ihr E-Mail-Passwort herausbekommen hätte? Oder Ihren Facebook-Account gehackt hätte? Es ist ein seltsames Gefühl, wenn jemand so in die Privatsphäre eindringt. Genau das - nur in millionenfacher Ausführung - ist passiert. Die amerikanische Regierung kann alle Ihre E-Mails lesen, Ihre Online-Fotos einsehen, Ihre Chats nachverfolgen und Ihre Skype-Gespräche mithören. Das steht seit letzter Woche fest. mehr ...
Getötet, weil sie Christen waren
Die Ehemänner von Damaris und Esther aus Nigeria wurden 2010 ermordet. Anhänger der islamistischen Gruppe "Boko Haram" erschossen sie, weil sie Christen waren. Mit pro sprachen ihre Witwen über die Hilfe, die sie durch die christliche Hilfsorganisation "Open Doors" erfuhren. mehr ...
Vom Waisenkind zum Top-Manager
Als Kind wurde er in ein Waisenhaus gesteckt, weil seine Mutter psychisch krank war und Drogen nahm. Sein Vater versuchte sich selbst umzubringen. Nichts deutete darauf hin, dass der heute 59 Jahre alte Rob Mitchell einmal eine Karriere als Wertpapierhändler machen würde. Mit pro sprach der Amerikaner über die Schwierigkeit zu vergeben und was man gegen Einsamkeit tun kann. mehr ...
© 2005–2013 | Das Christliche Medienmagazin pro ist ein Arbeitsbereich des Christlichen Medienverbunde KEP e.V. | www.kep.de

























